Archive - 2013

1
Go Dark or Go Home
2
Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!
3
Do the CharlestonDo the CharlestonDo the Charleston
4
Rendezvous mit RiRi
5
Die ARIEL Storylook Palette, Sha la la la la Küss sie doch! ♥
6
Lashlove #1: Eldora Lashes
7
Misty Maven made me do it
8
What’s in my bag?
9
Arkham Asylum Attentäters: Catwoman
10
MAC Golden Gaze in flüssig: china glaze "Bat My Eyes"

Go Dark or Go Home

Wie ich ja immer wieder mal dezent bis unauffällig fallen lasse LIEBE ICH DUNKLE LIPPENSTIFTE. Ich finde einfach, dass dunkle Rottöne viel schmeichelhafter sind als so manches orangestichige Kreischrot, das trotzdem viele Damen bevorzugen. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen an die dunkleren Nuancen wagen, denn sie beißen nicht! Im Gegenteil!
Ich weiß gar nicht so richtig, wann meine Obsession begann. Ich weiß nur, dass ich allen Frauen hinterhergucke, die so ein richtig geiles Dunkelrot auf den Lippen tragen. Davon abgesehen dass ich dunkle Farben auf den Lippen generell sehr schmeichelhaft finde, bin ich der Meinung, dass sie mir persönlich auch viel besser stehen, als man gemeinhin denken würde. Ich finde, dass sich solche Farben im krassen Kontrast zu heller Haut und hellen Haaren sehr gut machen aber meiner Meinung nach machen es bei mir die dunklen Augenbrauen, die das Gesamtbild nicht künstlich angemalt sondern einigermaßen harmonisch wirken lassen.

Da ich mittlerweile eine beachtliche Sammlung an dunklen Lippenstiften besitze, wollte ich sie gern mal alle in einem Posting zeigen. Somit habt ihr auch gute Vergleichsbilder und könnt euch einen Eindruck bilden, ob und vor allem welche Farbe etwas für euch wäre.

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Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…


HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.


Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!



Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.


Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:


Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.


Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!


Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 


J513



Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.


J5523


Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146


Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529


Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.


G5522BkSL



Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G



Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL



Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL



Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D

Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122


Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!


Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…

HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.

Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.

Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:

Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.

Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!

Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 

J513

 

Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.

J5523
 

Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146
 

Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529
 

Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.

G5522BkSL

 

Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G

 

Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL

 

Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL

 

Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D
Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122
 

Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!

Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

 

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…


HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.


Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!



Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.


Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:


Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.


Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!


Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 


J513



Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.


J5523


Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146


Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529


Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.


G5522BkSL



Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G



Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL



Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL



Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D

Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122


Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!


Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

Do the CharlestonDo the CharlestonDo the Charleston

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)


Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.




Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.


Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.



Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]


Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)

Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.

Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.

Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.

Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]

Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)


Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.




Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.


Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.



Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]


Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Rendezvous mit RiRi

Heute ist der 1. Oktober und das bedeutet, dass heute mein bereits drittes Date mit Rihanna stattgefunden hat. Ich gabelte sie direkt an meinem Lieblings-MAC Store auf und danach ging es dann los, ein bisschen die Stadt besichtigen, lecker essen und das goldene Herbstwetter genießen.
Ich persönlich finde ja, dass wir wirklich super zusammenpassen!

Unsere Liasion hat ja bereits im Mai angefangen. Der Sommer war leider sehr schwierig für uns. Es wurde angekündigt, dass RiRi ganz exklusiv mit ihren beiden Schwestern nach Deutschland kommt und ich war Feuer und Flamme zumindest “Heaux” kennenzulernen aber die Fotos im Internet machten sie mir so unsympathisch, dass ich ein Treffen dann doch dankend ausschlug. Heaux wirkte plötzlich ziemlich langweilig und einfallslos. Aber plötzlich mischten sich ganz viele andere Blogger in unsere Beziehung ein und Heaux blühte richtig auf! Nicht zuletzt neben meiner Freundin M., die Heaux mit nach Paris brachte, und mich vor Ort mächtig neidisch machte.
Ich unternahm zahlreiche Versuche, Heaux doch noch zu mir nach Berlin zu locken. Ganze drei Mal sagte sie mir fest zu und ich bezahlte ihre ganzen Reisekosten und dann erschien sie doch nicht… Erst beim dritten Anlauf hat es geklappt und da es just gestern war, als sie eintraf, möchte ich euch heute Heaux und ihre Cousine zweiten Grades “Talk that Talk” vorstellen!

Ich muss ja sagen, dass ich anfangs auch von Talk that Talk nicht so super begeistert war, weil ich mich einfach nicht mit ihrem Kleidungsstil anfreunden konnte, den ich von den Internetfotos her sehr billig fand. Aber so von Angesicht zu Angesicht gefällt mir das viel besser und Äußerlichkeiten sind ja sowieso total egal! Davon abgesehen wollte ich bei ihr nicht den gleichen Fehler begehen wie bei Heaux, das kann wirklich Freundschaften zerstören!

Ich möchte euch in diesem Blogpost also ein paar Fotos mit meinen neuen Freundinnen zeigen. Wie gesagt, passen wir meiner Meinung nach wirklich gut zusammen ♥

So und jetzt mal ernsthaft. Beide Lippenstifte enthalten wie gewöhnlich 3g und während die Lippenstifte aus der Sommerkollektion nur im Online-Shop verfügbar waren und 19 € gekostet haben, zahlt man für die pink-metallic Hülse mit 21 € saftigen Aufpreis.
Falls ihr etwas aus der neuen Kollektion haben wollt, kann ich euch nur raten, euch zu beeilen. Mein Store hatte von Talk that Talk nur jämmerliche drei Exemplare, von denen ich zwei gekauft habe und deshalb war der Lippenstift also nach zwei Kunden um 10:06 Uhr ausverkauft.

Während der Lippenswatch noch etwas zu blass wirkt, bildet das Gesamtgesichtsfoto die wunderschöne beerig-rote Farbe von Heaux geradezu PERFEKT ab. Ich bin wirklich überglücklich, den Lippenstift so lange gejagt zu haben, denn es hat sich definitiv gelohnt. So eine Farbe habe ich noch nicht in der Sammlung und generell selten bis nie irgendwo gesehen. Okay das stimmt nicht!
Wie in den Kommentaren vorgeschlagen habe ich Heaux mal mit Red Butler von catrice verglichen und es ist 1:1 die gleiche Farbe, wenn auch in ganz verschiedenen Finishes und Qualitäten.
Allerdings nützt uns das ja leider immer noch nichts, da auch Red Butler damals limitiert war…

Da wir es bei Heaux wieder mit dem sogenannten “Retro Matte” Finish zu tun haben, ist Heaux wie auch schon RiRi Woo wirklich furztrocken im Auftrag. Allerdings und das ist für mich die eigentliche Sensation, tragen sich die Retro Mattes wirklich angenehm. Auf den Lippen gibt es keineswegs dieses ekelhafte stoppende Gefühl, die Lippenstifte fühlen sich, erst einmal auf den Lippen, cremig an.

Entschuldigt bitte die leichte Unschärfe des letzten Bildes, es war wirklich schon sehr spät, als ich die Fotos machen konnte.
Talk that Talk ist genau die Farbe, die ich erwartet habe, als ich hörte dass Rihanna gemeinsam mit MAC Lippenstifte lancieren würde. Ein dunkel-pinkes Weinrot mit minimalem Braunstich. Wenn es um Braun auf Augen, Wangen und vor allem Lippen geht, bin ich ja immer die erste, die die Beine in die Hand nimmt. Aber der Braunstich hier ist wirklich so minimal, dass ich es verkraften kann.
Die Textur finde ich hier ein wenig schlechter als bei Heaux oder RiRi Woo. An sich zwar das gleiche Tragegefühl und alles (es handelt sich hier schließlich ebenfalls um einen Retro Matte Lippenstift!) allerdings wird die Farbe bei ungenauem Auftrag eher fleckig. Bei so dunklen Farben ist das natürlich keine Seltenheit und definitiv zu verschmerzen, aber eben auch ein Grund mehr, einen Lip Pencil zu verwenden. In der Kollektion gibt es einen ganz genau passenden Pro Longwear Lip Pencil in der Farbe “Talk that Talk” (völlig überraschend) aber ich finde die Pro Longwear Pencils haltlos überteuert und greife diesbezüglich viel lieber zu meinen Lieblingen “Vino” und/oder “Nightmoth”, die über 5 € günstiger sind und die allerschönsten Farben der Welt haben ♥.
Ich kann aber über die zu Flecken neigende Konsistenz mehr als nur gütig hinwegsehen, weil ich dafür ja mit dieser umwerfenden Farbe belohnt werde. Ich weiß nicht, ob ich es mal dezent bis unauffällig fallen gelassen habe aber ICH LIEBE DUNKLE LIPPENSTIFTE.
(Ein Posting zu meinen ganzen dunkelroten Kostbarkeiten ist schon länger geplant)
Ich finde einfach, dass sich dunkle Lippen extrem gut zu meinen dunklen Augenbrauen und den hellen Haaren im Kontrast machen. Bei Talk that Talk kommt noch hinzu, dass er meine Augenfarbe sehr hübsch betont, wie ich finde.

Das war also der Bericht zu meinem nächsten Tête-à-Tête mit Rihanna. Ich sehe jetzt ganz gespannt ihrer Holiday-Kollektion entgegen. Mal schauen ob da wieder ein neuer toller Retro Matte Lipstick für mich dabei ist!
Habt ihr euch etwas gekauft? Und wie steht ihr zu der Verpackung? Findet ihr die auch eher furchtbar so wie ich oder gehört ihr zu dem Lager, das das pink-metallic/rosé-gold ganz toll findet?

Liebste Grüße!

Die ARIEL Storylook Palette, Sha la la la la Küss sie doch! ♥

Ich habe ihn mehrfach versprochen und heute endlich umgesetzt: der Blogpost zur wunderschönen dritten Sephora x Disney Collection Storylook Palette, Ariel.
Nachdem ja spätestens seit meinen ausufernden Berichten zur Cinderella und Jasmine Palette klar sein sollte, dass ich ein irrer und richtig gestörter Fan von Disney im Allgemeinen und dieser umwerfenden Reihe an Kollektionen von Sephora im Besonderen bin, kann ich uns allen den Abschnitt ersparen, in dem ich aufzähle, wieso und warum ich diese Palette gekauft habe.
DISNEY. KOSMETIK. ARIELLE. Das sind drei nicht nur sehr eloquent formulierte aber vor allem hinreichende Argumente, die geradezu zum Kauf nötigen.


Die mittlerweile schon dritte Zusammenarbeit von Sephora und Disney kam im Juni/Juli in die amerikanischen Sephoras und enthält neben der Storylook Palette, ein Parfüm, ein Handspiegel, ein Lidschattenquad und ein 6er Nagellackset (diese Artikel sind in jeder Kollektion vertreten) und neben den Standard-Items auch noch ein 4er Lipglossset. Wie immer ist auch wieder das kleine Teaservideo von Sephora zur Kollektion umwerfend geworden, ihr könnt es euch hier ansehen. Ich staune über jedes Video aufs Neue. Diese Detailverliebtheit ist einfach großartig.


Auf die angekündigte Arielle-Kollektion habe ich mich ganz besonders gefreut, denn auch wenn Arielle nicht mein unangefochtener Liebling ist, wie das ja bei vielen der Fall ist (ich finde Pocahontas und Mulan einfach tausendundeinmal cooler), bin ich immer noch der Meinung, dass ihre Unterwasserwelt die beste Vorlage und Inspiration bietet. 
Ihr seht ja schon, dass die Pappumverpackung wie immer schon wieder das erste optische Highlight ist. Wer die früheren Sephora x Disney Blogposts schon verfolgt hat, weiß, dass es nur noch besser wird :D



Die Ornamente auf der Arielle Verpackung glänzen zum ersten Mal silber, was sich auch sehr hübsch macht. Sehr freudif war ich zu erfahren, dass nun wieder 20 Lidschatten enthalten sein sollen, da mir ja der Traditionsbruch mit den 15 Lidschatten plus 1 Blush und 1 Bronzer in der Jasmine Palette immer noch sauer aufstößt. My OCD sense is tickling.
Muss ich eigentlich noch auf alle zuckersüßen Details einzeln hinweisen? Ich denke nicht. Eure Augen sind vermutlich mittlerweile gut geschult :D


Aha! Ein passendes Zitat, auch wenn es nicht wahnsinnig viel aussagt! Leider ist das Zitat des Handspiegels ja wieder mal ein gelinder Griff ins Klo aber das ist halt wieder nur ein Aufreger für die, die sonst nichts zu tun haben.

Kommen wir zu der Palette an sich, die wie immer noch schöner als die Verpackung ist.


Der aufmerksame Leser erinnert sich, dass für jede Kollektion das Initial der Prinzessin als ein thematisch passendes Symbol gestaltet wird. Bei Cinderella war es das große C als Kürbiskutsche, bei Jasmine das große J als Wunderlampe und hier haben wir völlig überraschenderweise ein großes A, das zu einer Flosse umgestaltet wurde. Das sind die kleinen Dinge, die mein Herz aufgehen lassen.


Ich will nicht sagen, dass ich vom Design der Palette enttäuscht bin, das auf gar keinen Fall. Ich bin nur etwas traurig, dass die Ariel Palette mehr nach der Cinderella als nach Jasmine schlägt. Die Verpackung ist die gleiche, Jasmine gefällt mir ja so besonders gut, weil es noch dieses erhabene Pappmuster gibt, das alles noch viel aufwändiger und runder aussehen lässt und einfach diese Extraportion Exklusivität und Detailverliebtheit verleiht. Schade, dass das bei Arielle nicht fortgeführt wurde, denn hier hätte man das meiner Meinung nach mit einer wilden Seetang-Landschaft auch sehr schön machen können.
Aber ich hege die stille Hoffnung, dass sie irgendwann meine Lieblinge Mulan und Pocahontas machen und dass die dann die absoluten Killerpaletten mit allem drum und dran bekommen ♥


Dafür sind die Farben aber der absolute Wahnsinn und es gibt beachtlich viele Kracherfarben, die alles andere überstrahlen. Schon die Farbzusammenstellung finde ich sehr schön und auch durchdacht, das sind ja eigentlich alle der Disneypaletten aber hier ist es mir gesondert aufgefallen. Viele bemängelten ja das Fehlen eines komplett roten Tons, der Arielles Haare aufgreifen soll. Das Problem habe ich jetzt nicht so, weil ich ganz einfach finde, dass ein klares Rot nicht in das Farbschema gepasst und dieses dementsprechend unschön aufgebrochen hätte. Außerdem gab es in der Jasmine Palette auch kein Schwarz… Aber ich schweife ab.


“Blue Lagoon” ist ein relativ offensichtliches frisches Wasserblau mit Glitterpartikeln, die sich auf der Haut schnell verabschieden. Diese Textur mag ich am wenigsten, Sephora ist nun einmal der Meister der Schimmerlidschatten und bei diesen sollten sie meiner Meinung nach auch bleiben. Trotzdem kann man jetzt nicht sagen, dass der Lidschatten unbrauchbar wäre. Aber die Farbe ist nicht einzigartig genug, dass ich auf diesen Ton angewiesen bin, daher wird er wohl nicht oft zum Einsatz kommen.


“Scuttle” ♥ erinnert mich stark an MAC All that Glitters, auch wenn er hier auf der Haut viel kälter aussieht als im Pfännchen. Es ist eine schimmernde Pfirsich-Hautfarbe mit sehr geschmeidiger Textur.


“Flounder” ♥♥ ist ein mattes Apricotgelb, das man auf meiner Haut eher mäßig (oder gar nicht) sieht. Es ist lediglich etwas gelbstichiger.


“Sebastian” ♥♥♥ macht das Trio aus Scuttle, Fabius und ihm perfekt und ist ein ebenfalls matter korallrosafarbener Ton, der ebenfalls schlecht sichtbar ist, weil sich die matten Lidschatten auch so gut in die Haut einarbeiten lassen. Die matte Textur von Sephora verbessert sich wirklich zusehends. Ich bin begeistert!


“Flotsam” ist ein schimmerndes dunkles Anthrazit-Grau, das im Gegensatz zu seinem Bruder “Jetsam” (siehe unten) einen deutlichen Violettstich aufweist.


“Sea Shells” ist der erste von insgesamt drei Highlightertönen in der Palette. Im Pfännchen wirkt er noch deutlich goldschimmernd, allerdings wird ihm diesbezüglich von dem genialen “Treasures Untold” (siehe unten) ganz mühelos der Rang abgelaufen. Auf der Haut tritt er eher schimmernd weiß zu Tage mit nur minimalem goldfarbenen Unterton. Sea Shells hat eine wirklich tolle Textur, so wie ich es bei den Schimmerlidschatten quasi schon angekündigt habe.


“Les Poissons” (:D) ist einer von zwei Taupetönen in der Palette. Les Poissons ist dabei der hellere und bräunlichere. Könnte meiner Einschätzung nach auch eine schöne Transitionsfarbe für die Lidfalte oder zum Ausrauchen von Jetsam sein.


“Caspian Sea” ist das erste große Highlight, auch wenn das Foto das leider eher weniger vermuten lässt. Der Lidschatten ist ein sehr schönes sattes und kräftiges Dunkeltürkis, das mich vom Effekt her, wenn auch etwas heller, an Kandidaten wie Glamour Doll Eyes “Fiji Mermaid” erinnert.


“Your Voice” ist ein helles, glitzriges Silber, das von der Textur her besser zu verarbeiten ist als Blue Lagoon und durch den unbestreit- aber schwer sichtbaren violetten Unterton eine wirklich interessante Farbe bietet.


“Unfortunate Souls” ist wirklich mal ein genialer Farbton. Ein schmutzig-graues Flieder in matter Textur, das ich so noch nie gesehen habe, passt aber tatsächlich SO gut in Ursulas Kaschemme mit all den… “armen Seelen in Noooot!”


“Atlantica” ist ein golden-schillerndes Hellgrün. Schade, dass man den starken Goldschimmer nur im Pfännchen sieht. Atlantica ist übrigens auch der Auftakt zu einer wirklich genialen Reihe an Lidschatten :D


“Fins” rockt im Pfännchen so richtig. Denn der Lidschatten ist von grünen und güldenen Glitzerpartikeln durchsetz, allerdings können sich von diesen auch ein paar auf die Haut retten, daher bin ich der Meinung mit einer klebrigen Base hier noch einiges rausholen zu können. Der Name passt wie die Faust aufs Auge, denn es ist wirklich ganz genau die Farbe von Arielles Flosse.


“Sick of Swimmin’ ” ist ein zartes Weiß mit einem ganz extremen blauen “Colorshifting”-Effekt. Damit bewegt sich die Farbe in der prominenten Gesellschaft von Lidschatten wie dem naked cosmetics Ivory Stack, den The Body Needs Iced Collection Lidschatten oder auch den diesjährigen MAC in Extra Dimension Lidschatten: alle kommen aufgrund ihres einzigartigen Effekts besonders toll auf einer schwarzen Base.


“Ursula” ist der bereits angekündigte zweite Taupeton der Palette und deutlich mauviger als Les Poissons. Er schimmert auch ein wenig in diffusen Farben, was ihn auf den zweiten Blick besonders macht.


“Sha La La La”, die Farbe mit dem unbestreitbar besten Namen und gleichzeitig auch die Farbe, die dich auf den ersten Blick anspringt. Ein sattes, rötliches Pink, das trotzdem nicht alles andere überstrahlt.


“Triton” ERMAHGERD BESTER LIDSCHATTEN IN DER GANZEN PALETTE!!! Er ist gold mit Glitzer und trotzdem der genialen und wundervollen Schimmertextur! Diese Brillanz! Diese Blendbarkeit! Bin verliebt.


“Wanderin’ Free” sieht “Scuttle” sehr ähnlich, allerdins ist Wanderin’ Free im direkten Vergleich rostiger und ein deutliches rosé-gold, während Scuttle gelblicher ist.


“Jetsam” ist der bereits mehrfach angesprochene Bruderlidschatten zu Flotsam und im Prinzip auch ein schimmerndes Dunkelgrau, allerdings deutlich grüner und mit den einzelnen violetten Partikeln erinnert er mich von der Farbe her sehr stark an Urban Decays Moondust Eyeshadow in “Zodiac”, obwohl man diese Hardcore-Glitter-Textur natürlich auf keinen Fall mit dem satinierten Schimmer von Jetsam vergleichen kann. Aber die Farbe stimmt.


Sea Witch” ist wieder so eine Knallerfarbe. Ein Kick-Ass-Violett mit deutlichem Blaustich, das sind mir die liebsten Lilas. Die Textur ist etwas härter, lässt sich dadurch aber sehr gut kontrollieren.


“Treasures Untold” zum Schluss ist gleichzeitig auch der Lidschatten, der mich am meisten überraschen und begeistern konnte. Ich wollte meinen Augen beim Swatchen gar nicht trauen. Im Pfännchen sieht er noch so lame roséfarben aus aber DANN. Auf der Haut entwickelt er dann plötzlich diesen über die Maßen geilen Goldschimmer mit pinken Glitzerpartikeln, die man auch wirklich sieht. Ihr könnt diesen Effekt mit etwas Anstrengung auch im Swatch erkennen!!



Nach der Palette kommen jetzt natürlich noch ein paar Fotos zu dem wunderhübschen Spiegel, den ich ebenfalls ergattern konnte. 


Hier haben sie mal wieder ein absolutes Meisterstück hingelegt. Für $20 ein absolutes Schnäppchen, den der Handspiegel ist nicht nur wunderschön sondern auch noch qualitativ sehr hochwertig. Er liegt schwer in der Hand, schließt mit einem befriedigenden Klicken und hat neben einem normalen Spiegel auch noch ein Vergrößerungsspiegel.

Auch hier mal wieder ein Blick auf die gigantische Detailverliebtheit. Wieder sind dei Barcodes ebenfalls so schön gestaltet. Hier gibt es einfach keine Zufälle im Design.


Seht ihr, wie die Oberfläche wie ein Edelstein geschliffen ist? Und die Unregelmäßigkeit der erhabenen Wellen machen alles noch interessanter. Ja, das Zitat ist mal wieder totaler Schwachsinn, denn immerhin geht es in den ganzen 83 Minuten Laufzeit darum, dass Arielle eben ganz anders sein will, als sie es ist und deshalb sich und den ganzen Ozean und eigentlich die ganze Welt fast ins Verderben stürzt, um einem eitlen Prinzen zu gefallen ABER WAS SOLLS. Papi richtet das schon!

Und ohne adrette Überleitung gefunden zu haben, bin ich am Ende angelangt. 
Ich bin gespannt, ob ihr genauso begeistert seid, wie ich und hoffe, dass ihr mit mir gemeinsam die Daumen drückt, dass noch viele weitere Disney Kollektionen folgen werden, da Gerüchten zu folge ja die Arielle Kollektion die letzte sein soll…

Liebste Grüße!

Lashlove #1: Eldora Lashes

Letztes Jahr habe ich angefangen, mit falschen Wimpern herumzuexperimentieren. Bei meiner ersten Sailor Moon Series habe ich mich auch erstmalig mit Fake Lashes auseinandergesetzt und mittlerweile sind sie hier vom Blog nicht mehr wegzudenken. Ich bin regelrecht süchtig und finde mich dauernd auf diversen kleinen Indie-Websites wieder, die ihre eigenen Lashes verkaufen und könnte mich tatsächlich an Wimpern totkaufen. Ich liebe einfach diesen genialen Ausdruck, den sie jedem Make-Up sofort verschaffen. Nichts ist so sexy wie ein verführerischer Augenaufschlag, deshalb könnte ich nie wieder einen Themenlook ohne falsche Wimpern schminken. 
Da ich meine natürlichen Wimpern sehr schön finde und gänzlich mit ihnen zufrieden bin, was Länge, Dichte und Farbe betrifft, trage ich Fake Lashes nicht im Alltag. Zu besonderen Anlässen wie meiner Abizeugnis-Verleihung oder Weihnachten habe ich mir allerdings welche angeklebt und habe mich damit auch sehr wohl gefühlt.

Der Grund weshalb es dieser schwungvollen Einleitung bedarf ist die Tatsache, dass ich meine Lashes neulich sozusagen “depottet” habe, auch wenn das in diesem Zusammenhang irgendwie falsch klingt. Ich habe sie jedenfalls neu sortiert und geordnet und dabei ist mir erst aufgefallen, wie viele ich eigentlich habe. Da ich wie bereits erwähnt diese kleinen Shops so besonders toll finde, man von diesen in der Blogosphäre aber vergleichsweise wenig liest, möchte ich euch in dieser LASHLOVE Reihe gern ein paar Shops mit tollen Wimpern vorstellen!


Heute soll es also um Eldora False Lashes gehen. Hierbei handelt es sich um einen britischen Onlineshop, der aus Manchester versendet, den Link findet ihr *hier*. Ich bin wirklich total begeistert und das liegt sowohl an der riesigen Auswahl an Wimpern (es gibt unfassbar viele Kategorien, wie z.B. “Real Hair”, “Feather”, “Maxi”, “Fabric”, “Colour”, etc.) als auch an den niedrigen Preisen. Die meisten Paare kosten bei Eldora ₤ 3,90 was knapp 5 € entspricht. Einige “Stile” habe ich außerdem noch nie irgendwo anders gesehen, was bei Wimpern ja durchaus selten vorkommt. Man findet recht häufig die gleichen Wimpern von verschiedenen Anbietern, die diese vom gleichen Hersteller beziehen. Eldora hat aber eben noch ein bisschen mehr Auswahl.




Die Eldora Lashes kommen alle in knallgelben Kartonagen und außerdem ist in jedem Schächtelchen noch eine Tube Wimpernkleber enthalten. 
Wie gesagt kostet das Durchschnittspaar um die 5 €. Die aufwändigeren Wimpern sind natürlich teurer aber ich habe für meine 12 Paar etwa 60 € bezahlt also kamen die durchschnittlichen 5 € bei mir tatsächlich hin. Der internationale Versand ist schon ab ₤ 20 kostenlos und ging mit vier Tagen wirklich sehr schnell. 


Ihr habt vermutlich gar keine andere Auswahl von mir erwartet :D
Ich habe festgestellt, dass ich zwar viele außergewöhnliche Wimpern in meiner Sammlung habe, aber ich wollte dieses Mal neben den extremen Paaren auch ein paar richtig schöne dichte “sultry” Lashes haben. Ich denke, ihr wisst was ich meine oder? 
Die Wimpern ganz unten links erkennt der eine oder andere von euch vielleicht aus einer vergangenen MAC Kollektion wieder. Diese Wimpern sind damals im Rahmen der “Gareth Pugh” LE erschienen. Ich fand die schon wirklich ganz cool aber fast 18 € wollte ich dafür nicht ausgeben. Bei Eldora habe ich sie dann für nicht mal ₤ 5 gefunden :D

Ich habe einige Paare meiner Eldora Lashes auch schon für Looks benutzt, die ich bereits gebloggt habe. Der erste Look war mein Catwoman Make-Up. Hierfür habe ich die “B178″ und die “B194″ übereinander getragen.


Der zweite Look war mein Misty Maven Tribute, also der letzte Blogpost, den ich euch aber trotzdem noch einmal verlinke. Für dieses Make-Up habe ich die Wimpern “B160″ und “B194″ übereinander getragen.


Ja, ihr habts gesehen oder? Relativ geiler Shizzle!
Außerdem habe ich ja anfangs erwähnt, dass ich meine Fake Lashes letztens neu sortiert und geordnet habe. Da haben meine Eldora Lashes jetzt ihre ganz eigene Box/Palette bekommen und die sieht so aus (der Blogpost zu meiner neuen Wimpernaufbewahrung kommt in Bälde, auch wenn es ja nichts super Neues ist):


Endlich habe ich wieder Platz, ganz ganz ganz viele neue Wimpern zu kaufen ♥
Und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und vielleicht auch einen schönen Einkauf bei Eldora? :D
Liebste Grüße!

Misty Maven made me do it

Ich hege momentan eine absolute Obsession für Dragqueens und deren astronomischen Skills. Vermutlich könnte ich aber mit keiner Dragqueen befreundet oder verschwägert sein: ich würde mich vor Schmach und Schande mit einer Wimpernzange erstechen wollen und überhaupt sieht man daneben mit seinem noch so aufwändigen Make-Up ja irgendwie mehr so aus wie einer dieser Unfälle aus dem Kindergarten, die viel Fingermalfarbe und ein bisschen Kleinkindkotze in sich vereinen. Als Godmother of Dragqueens empfinde ich Misty Maven oder (auf Instagram) Jisty Plaven aber vielleicht kennt ihr ihn/sie auch noch aus den glorreichen YouTube Tagen als petrilude.
Aus Misty Mavens Hand stammte also ursprünglich dieses wunderschöne Make-Up, das Heather oder Sokolum anschließend in einem Tutorial nachschminkte.
Mich hat das Make-Up so begeistert, dass ich es auch unbedingt nachschminken wollte, wohlwissend dass es nur schlechter werden kann aber ich wollte es trotzdem unbedingt ausprobieren.
Und hier ist also meine Version!


Hallo? Glitzer UND Regenbogen? Das ist die genialste Kombination, die es überhaupt nur geben kann! Ich muss sagen, dass ich mit meinem Look nicht so ganz zufrieden bin, weil meine Brauen nicht so richtig dazu passen wollen. Da ich mich aber sehr spontan an den Look gemacht habe, hatte ich keine Lust meine Brauen abzudecken und ganz dünne Striche auf die Stirn zu malen. Ich mag meine Augenbrauen sehr aber sie sind einfach nicht für Drag-Make-Ups geeignet. 
Und außerdem steht mir diese typische Drag-Augenform auch nicht besonders. Will heißen, dass diese sich zum Innenwinkeln hin öffnende Form an mir nicht gerade schmeichelhaft wirkt. Ich glaube, dafür braucht man einfach eine sehr viel filigranere Nase. Meine ist dafür wohl einfach zu groß :D

Nichtsdestotrotz finde ich den Look immer noch wunderschön und ich finde auch, dass ich mich nach meinem Versuch nicht von der nächsten Brücke stürzen oder mich mit besagter Wimpernzange erstechen muss. Ich mag es, auch unperfekt.
Und der Hauptgrund dafür ist selbstverständlich der Glitter *___*



Der Star dieses Make-Ups ist neben dem offensichtlichen Glitter auch die sugarpill Master Palette (wieder einmal). Der Grund aber, weshalb ich diesen Umstand heute so betone, obwohl ich sie doch fast immer benutze ist die Tatsache, dass für diesen Look fast alle Lidschatten aus der Palette zum Einsatz gekommen sind und das macht mir immer riesige Freude.
Besonders freut es mich, dass die Detailfotos des Make-Ups dieses Mal sehr schön geworden sind. Ihr wisst was das heißt oder? KLICK VERGRÖSSERN HEISST DAS.


Produktliste
Gesicht
~ BECCA Shimmering Skin Perfector
~ alverde Camouflage “001 Sand”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ catrice Eyebrow Set
~ NARS Highlighter “Albatross”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Bronzer “Laguna”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ NYX Jumbo Eye Pencil “Milk”
~ catrice Liquid Liner “Dating Joe Black”
~ sugarpill “Tako”
~ sugarpill “Buttercupcake”
~ sugarpill “Flamepoint”
~ sugarpill “Love+”
~ sugarpill “Poison Plum”
~ sugarpill “Velocity”
~ sugarpill “Afterparty”
~ sugarpill “Acidberry”
~ Illamasqua “Taboo”
~ Illamasqua “Fledgling”
~ Illamasqua “Burst”
~ Too Faced Shadow Insurance Glitter Glue
~ Nail-Art Glitter “Crystal”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO Eyelash Adhesive
~ Eldora False Lashes “B160″
~ Eldora False Lashes “B194″
~ RedCherry False Lashes “D/012″

Lippen
~ MAC Superglass “Superflash!” [LE]


Ich glaube am besten gefällt mir wirklich, wie das Violett in das Weiß und den Glitzer ausblendet. Ich hätte nie gedacht, dass Violett und Weiß so einen schönen und stimmigen Kontrast ergeben!
Und das war es auch schon wieder. Ich hoffe ihr habt ebenso ein großes Herz für Dragqueens und ihre Skills am Pinsel wie ich :D
Liebste Grüße!

What’s in my bag?

Vor ein paar Tagen zeigte uns Erbse, was sie tagtäglich in ihrem supergeilen Heisenberg-Leinenbeutel mit sich rumträgt und hat mich außerdem getaggt. Erstmal: vielen Dank dafür!
Der what’s in my bag-Tag an sich ist ja nicht wirklich neu aber meinem Empfinden nach eher etwas für die YouTube-Welt. Auf Blogs habe ich ihn deutlich weniger gesehen und muss auch sagen, dass es mich nicht so großartig interessiert was andere Leute mit sich herumtragen und das liegt allem voran daran, dass ich selbst nur absolut langweiliges Zeug in meiner Tasche habe.
Was man halt so braucht. Aber zeigen möchte ich es euch natürlich trotzdem :)



Wie könnte es anders sein, hat meine Handtasche selbstverständlich Leopardenmuster :D
Ich erwähne ja immer mal wieder dezent bis unauffällig am Rande, dass ich eine gewisse Schwäche für Raubkatzenprints besitze und hier habt ihr dann einmal mehr den untrüglichen Beweis dafür!




Meine Handtasche ist übrigens von Jette Joop und schon sehr alt. Die trage ich tatsächlich schon um die vier Jahre rum, ich habe sie nämlich im zarten Alter von 16 Jahren gekauft, von meinem ersten Gehalt wenn ich mich nicht täusche. Hat sich voll gelohnt würde ich mal sagen! Ich habe sie jetzt nicht mehr im Netz finden können, dafür ist sie dann wirklich schon zu unaktuell.
Die Tasche gefällt mir so wahnsinnig gut, weil sie sich enorm ausbreiten kann (extrem viel Stauraum) und weil sie mit einer wasser- und schmutzabweisenden Kunststoffschicht überzogen ist, die sich fast wie Lack anfässt. Zudem finde ich das Muster toll. Wer auch auf Leopard steht, wird vielleicht wissen, wie schwer es ist unter den tausenden Leopardenprints ein wirklich schönes Muster zu finden.


So viel trage ich eigentlich gar nicht mit mir herum, finde ich. Hier haben wir die wichtigsten Dinge, die wirklich immer dabei sind, also Planer (von DuMont), Portemonnaie (uraltes Poodlebag-Dings), Buch (momentan der zweite Band der genialen Percy Jackson Reihe) und Handy (iPhone 4).


Außerdem verlasse ich das Haus tatsächlich nie ohne mein Mineralwasser (ganz wichtig MIT Kohlensäure, VIEL Kohlensäure) und ja ich schleppe jeden Tag mindestens einen Liter mit mir mit. Außerdem habe ich immer eine volle Flasche meines Lieblingsdeos dabei (Dove gofresh), sowie einen Tangle Teezer (ich besitze mittlerweile schon mehrere, für jede Tasche einen) und meine sehr billige aber cool aussehende Pilotensonnenbrille, die ich auch im tiefsten Winter trage.


Zum Schluss hätten wir hier noch den ganzen Kleinkram, der in der vorderen Tasche verstaut ist. Kugelschreiber, sofern ich nicht meine riesige Federtasche mitschleppe, die aber während der Semesterferien zu Hause bleibt, Kaugummis (mein Kieferorthopäde hat mir zwar verboten, Kaugummi zu kauen aber dann kann er mir auch verbieten mich zu waschen), USB-Stick, Handspiegel (Disney ♥), Lippenstift des Tages (das war hier also wie so oft Lime Crime “Red Velvet”) und selbstverständlich der Haustürschlüssel (mit einem Schlüsselanhänger, für den ich einen Preis gezahlt habe, über den ich nicht sprechen möchte).

Das war also meine meiner Meinung nach relativ unspannende Handtasche. 
Wie sieht es bei euch aus?
Ich tagge: 

Frau Kirschvogel
und
June
(wieder einmal :D)

Liebste Grüße!

Arkham Asylum Attentäters: Catwoman

What am I to you? An ally? Competition? Some stupid damsel in distress? 
I know there’s something about me you want. I can tell. You go all rigid when I’m around. 
Let’s do it. Right now. Take off the masks. No secrets.
(Catwoman)

Guten Abend verehrte Comicfans und Batmanverehrer!
Es ist nun schon Monate her, dass ich meinen Harley Quinn– und den Poison Ivy-Look postete und heute komplettiere ich nun endlich das Gotham Sirens Trio!
Catwoman darf natürlich ganz und gar nicht fehlen, wenn wir uns im Batman Universum bewegen. Sie spielt eine sehr große, wichtige aber vor allem einzigartige Rolle in Batmans Leben.
Lange Zeit kam mir keine zündende Idee für einen Look, der Catwoman gerecht werden könnte aber heute nach der Arbeit habe ich mich einfach mal rangesetzt und das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich es trotz schwindenden Tageslichts fotographierte. Da die Sonne schon fast unterging, blieb mir nur meine Tageslichtlampe, deshalb ist das Licht ganz anders als sonst. Ich hoffe ihr verzeiht mir das aber eigentlich erkennt man alles sehr gut und farbecht. Die Fotos sind halt nur ein bisschen dunkler.

Aber zuerst wie immer zur Person an sich.
Selina Kyle ist das Alter Ego von Catwoman, eine Meisterdiebin mit sehr schwieriger Vergangenheit. Sie riss von zu Hause aus und kam darauf in ein Heim, in dem sie von der sadistischen Heimleiterin fast zu Tode gefoltert wurde. Anschließend landete sie wieder auf der Straße und geriet dort in die Fänge eines brutalen Zuhälters, der sie krankenhausreif schlug. Im Krankenhaus wurde allerdings der Polizist Flannery auf sie aufmerksam, der dafür sorgte, dass Selina eine Ausbildung in Selbstverteidigung und diversen Kampftechniken bekam. Von nun an schwor sich Selina ein freies Leben nach ihrem eigenen Willen zu gestalten. Sie entdeckte ihr Talent als Diebin und gelang so schnell in den Fokus der Oberschicht von Gotham.
Auf einer der rauschenden Partys traf Selina Bruce Wayne und sofort bemerkten beide die knisternde Anziehungskraft. Oft fragen sich beide, ob nicht so viel mehr aus ihnen beiden hätte werden können, doch zwischen Batman und Catwoman steht immer wieder das Gesetz. Seitdem herrscht zwischen beiden ein Katz- und Mausspiel, dass Selina sichtlich genießt und irgendwie ist ja diese Geschichte von einer eventuellen Liebe, die nicht sein darf sehr romantisch.
Ich muss ja sagen, dass ich ein großer Catwoman-Fan bin. Besonders in den Verfilmungen hat sie es mir immer sehr angetan. Ich fand Eartha Kitt als Catwoman großartig, Michelle Pfeiffer war natürlich genial und auch Halle Berry fand ich in der Rolle sehr glaubhaft und passend. Aber was das mit Anne Hathaway sollte, begreife ich bis heute nicht. Ernsthaft?! Die Frau ist so sexy wie ein Stück Knäckebrot? Darüber könnte ich mich stundenlang aufregen. Anne Hathaway ist hübsch und auch ganz süß aber sexy? Catwoman-Sexy?! Ganz sicher nicht! Schlimmste Fehlbesetzung seit Kristen Stewart in Twilight.
Aber nun gut, hier soll es ja um mein Make-Up gehen! Bereit? Rawr!

Im Nachhinein fiel mir dann auf, dass es das mieseste Dragqueen-Make-Up geworden ist aber ich finde es ehrlich gesagt gerade deshalb ziemlich geil. Das liegt natürlich maßgeblich an den gedoppelten Fake Lashes, der krassen Form des Make-Ups, dem stark konturierten Gesicht und das wichtigste: den Pornolippen.
Der aufmerksame Leser hat sicher gemerkt, dass ich in letzter Zeit wirklich leidenschaftlich mit diversen Lippenformen herumgespielt habe. So auch heute, allerdings habe ich noch einen Farbverlauf von Rot über Dunkelrot/Bordeaux zu Schwarz in den Außenwinkeln gemalt, den ich echt total genial finde. Alles mit einem ultra glänzenden Gloss getoppt und schon rockt das richtig!
Ich möchte aber noch ein paar Worte zu der nicht existenten Maske verlieren. Sicher haben manche von euch (oder eigentlich alle) bei dem Thema “Catwoman” an ihre charakteristische Maske gedacht. Ich wollte gerade die Maske NICHT schminken und das aus zwei Gründen: 1.) war mir das zu einfach. Ihre Maske ist mit den Nähten und dem glänzenden Lack sehr einzigartig. Ich wollte das weglassen und trotzdem einen Look schminken, in dem man Catwoman ganz ohne ihre Maske wiederfindet und 2.) das hätte meiner Meinung nach nicht zu Harley und Ivy gepasst, weil ich auch bei meinem Harley Look die Maske bewusst weggelassen habe.

Und nun weiter mit dem Make-Up!

Der Witz an dem Augen-Makeup ist die Form, die ich nicht zu spitz aber trotzdem krass wollte, was ich sehr schwierig umzusetzen fand. Anschließend habe ich die obere Kante mit silberfarbenen Eyeliner “vernäht”, was eine Anspielung auf die Nähte auf ihrer Maske sein soll. Außerdem habe ich das matte Schwarz am unteren Lid mit Violett ausgeblendet, was ihre Erscheinung in den Comics aufgreift und außerden konnte ich wieder einmal nicht auf meine geliebten Strasssteine verzichten. Dieses Mal habe ich violette Steine in der Farbe des unteren Lids gewählt.

Die Detailbilder sind heute unfassbar gut geworden! Klickt unbedingt zum Vergrößern, das geht nämlich gut ab!!! Ich finde es sehr schön, dass die harte, schwarze Form am Rand trotzdem ganz subtil ausgeblendet wirkt. Dafür habe ich eine halbe Stunde gebraucht und man sieht es gar nicht xD.

Und nun zu meinem Lieblingspart des Make-Ups: DEN PORNOLIPPEN!!!
Ich habe hierfür den MACCremestick Lipliner in “Freestyle” in der Lippenmitte benutzt, der dann langsam in den auch solo wirklich wunderschönen Lip Pencil “Vino” (ebenfalls MAC) übergeht und anschließend in den Außenwinkeln bei Urban Decays 24/7 Glide-On Pencil “Perversion” ankommt.
Durch “Vino” bekommt alles auch noch eine ganz leichte beerige Note und Beere geht ja sowieso immer und passt auch sehr schön zu den violetten Akzenten im Augenmakeup.

Produktliste
Gesicht
~ BECCA Shimmering Skin Perfector
~ alverde Camouflage “001 Sand”
~ manhattan clearface Powder “70 Vanilla”
~ catrice Eyebrow Kit
~ MAC Blush Ombre “Vintage Grape” [LE] ~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay 24/7 Glide-On Pencil “Perversion”
~ Urban Decay “Blackout”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Lime Crime Uniliner “Reason”
~ sugarpill “Poison Plum”
~ sugarpill “2AM”
~ MAC Pearlglide Intense Eyeliner “Designer Purple” [LE] ~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO Eyelash Adhesive
~ Eldora False Lashes “B178″
~ Eldora False Lashes “B194″
~ sugarpill Eyelash Overdose “Precious”

Lippen
~ MAC Prep+Prime Lip Base
~ MAC Cremestick Lipliner “Freehand” [LE] ~ MAC Lip Pencil “Vino”
~ Urban Decay 24/7 Glide-On Pencil “Perversion”
~ Guerlain Rouge G “Garçonne”
~ NARS Larger Than Life Gloss “413 BLKR”

Und somit sind die Gotham Sirens endlich auf Bourgeois Shangri-La vereint! (Übrigens alle mit relativ pornösen Lippen wenn ihr mich fragt).
Wuhu!!! GOTHAM SIRENS FOREVER!!!  ♥

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und freue mich schon auf den nächsten Arkham Asylum Blogpost!
Liebste Grüße,

MAC Golden Gaze in flüssig: china glaze "Bat My Eyes"

Vor knapp drei Wochen postete June den Blogpost zu diesem unfassbaren schönen Nagellack und für mich stand fest: MUSS ICH HABEN!
Es handelt sich um den Nagellack “Bat My Eyes” aus der diesjährigen Halloween-Kollektion von china glaze und ich fand sofort, dass Bat My Eyes aussieht wie mein absoluter Lieblingslidschatten Golden Gaze – nur halt als Nagellack. Abgesehen von der umwerfenden Farbe möchte ich gesondert auf den Namen hinweisen. Hallo? Perfekte Farbe UND perfekter Name? perfeception!



Ich habe ihn also direkt bei eBay bestellt und nun schon 10 Tage lang getragen. Ich muss ohnehin sagen, dass ich die diesjährige Halloween-Kollektion von china glaze mit dem Namen “Monster Ball” echt rundum gelungen finde. Ich überlege schon, ob ich mir nicht noch zwei, drei Lacke bestellen soll…
“Bat My Eyes” hat eine schwarze Grundfarbe, in der ganz viele verschieden große Gold- aber auch Bronzepartikel diverser Formen enthalten sind. Ich habe vor Bat My Eyes allerdings erstmal einen schwarzen Cremelack (Misslyn “510”) aufgetragen, damit die Goldpartikel besser zur Geltung kommen. Die Fotos sind übrigens an Tag 10 entstanden, daher sieht man schon leichte Tipwear an den Spitzen.




Produktliste
~ essence better than gel nails base sealer
~ misslyn “510”
~ china glaze “Bat My Eyes” [LE]
~ nails inc. Caviar Top Coat

Das Einzige, das mich an dem Lack genervt hat, war die Tatsache, dass die Oberfläche trotz zwei dicken Schichten Top Coats nicht komplett eben wurde und das macht die zwangsgestörte Persönlichkeit in mir echt rasend. Vor allem weil man den Caviar Top Coat ja echt nicht zu den dünnen Überlacken zählen kann. Aber ich bin mir sicher, dass das mit The Godfather of thick top coats Seche Vite trotzdem anders ausgesehen hätte.

Dennoch ein wunderschöner Lack und die Fast-Verwandtschaft mit Golden Gaze macht ihn noch viel wunderschöner!
Liebste Grüße!

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