Archive - Oktober 2013

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Witchy Bitchy Halloween: Ursula!
2
Witchy Bitchy Halloween: Maleficent!
3
Witchy Bitchy Halloween: Queen of Hearts!
4
Witchy Bitchy Halloween: Yzma!
5
Witchy Bitchy Halloween: Evil Queen!
6
Go Dark or Go Home
7
Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!
8
Do the CharlestonDo the CharlestonDo the Charleston
9
Rendezvous mit RiRi

Witchy Bitchy Halloween: Ursula!

“Poor unfortunate souls!”
( ~ Ursula)

Heute ist Halloween itself und das bedeutet, dass wir heute schon am letzten unserer fünf fantastischen witchigen, bitchigen Tage angelangt sind! VALERIE und ich hoffen natürlich sehr, dass es euch genauso gut gefallen hat wie uns und dass ihr auch diesen Villain noch einmal mit uns gemeinsam feiern werdet!
Heute geht es also wie ihr seht ums Urselsche! Ursula! Es ist nämlich die totale Frechheit, dass MAC sie nicht in ihrer grandiosen Venomous Villains Kollektion geehrt hat, daher mussten wir das unbedingt nachholen!
Ja mein Look erklärt sich ja eigentlich von allein oder? Der Fokus liegt auf ihren Tentakeln, die ich wirklich sehr detailliert aufgemalt habe. Ich habe mich bemüht, richtig viel Bewegung hineinzubringen, deshalb gibt es zum Beispiel auch auf jeder Seite einen “Kringel”. Und obwohl sie so dynamisch und mit den einzelnen Saugnäpfen und Strasssteinen wirklich sehr überladen sind, finde ich es eigenartigerweise nicht zu viel sondern genau richtig. Dazu die “leicht” übermalten, knallroten und juicy Lippen und der Schönheitsfleck… perfekt ist der unverkennbare Ursula-Look!

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Witchy Bitchy Halloween: Maleficent!

 

“You poor simple fools! Thinking you could defeat ME?! Me, the Mistress of all Evil?!”
( ~ Maleficent)


DAMDADAMDAAAAM! Heute ist es endlich so weit! VALERIE und ich haben uns in unserem Witchy Bitchy Halloween Countdown selbstverständlich auch an die allertollste und meine erklärte Lieblings-Villainin von allen gewagt: MALEFIZ!!!
Ich liebe einfach alles an Malefiz! Sie ist meiner Meinung nach im Gegensatz zu den meisten Villains wirklich extrem hübsch (aufgrund ihrer edlen und stolzen Gesichtszüge), elegant in ihrem ganzen Auftreten und ein sehr starker Gegner. Mich faszinieren nicht nur ihre beeindruckenden Zauberkräfte sondern vor allem auch ihre übermächtige Drachenform. Deshalb ist Malefiz die Allerschärfste!
Mein Look erklärt sich ja eigentlich von selbst. Das Augen Make-Up ist an ihre Hörner angelehnt und der heavy neongrüne Glitter unter dem Auge soll das giftgrüne Feuer darstellen, das Malefiz violette Erscheinung oftmals begleitet und komplettiert. Ich finde die sehr spitzen und neonpinken Lippen dazu eigentlich viel zu knallig und nicht passend aber genau das war die Idee und im Gesamtbild gefällt es mir dann eigentlich sehr gut. Leider sind die Fotos auch an diesem Tag sehr schlecht geworden, deshalb war an Detailfotos gar nicht erst zu denken. Und daher wird der Blogpost heute auch eine recht kurze Angelenheit :D

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Witchy Bitchy Halloween: Queen of Hearts!

“I warn you, child. If I lose my temper, you lose your head!”
(~ The Queen of Hearts)

Endlich ist es soweit! Heute präsentiere ich euch stolz meinen Lieblingslook aus unserer witchigen bitchigen Halloween-Reihe! Valerie und ich konnten uns natürlich nicht die großartige Herzkönigin entgehen lassen! Ich bin ja nicht gerade der größte Fan der Geschichte an sich und finde den Film als einzigen aus dem Hause Disney nicht so pralle aber die Herzkönigin ist ein wirklich genialer Villain. Deshalb MUSSTEN wir sie einfach schminken!
Mir gefällt das Make-Up heute wie gesagt am besten, weil die Queen of Hearts meiner Meinung nach die beste Vorlage für so einen richtigen düsteren, grungigen Look ist. Genauso hatte ich mir das für einen Halloween-Look vorgestellt! Ich habe das schwarze Pik auf meinem rechten Auge mit rot ausgeblendet und das Herz auf meinem linken Auge mit schwarz, was es im Gesamtbild meiner Meinung nach sehr harmonisch und vor allem mehrdimensional wirken lässt. Außerdem gefallen mir die vielen Ornamente, die teils geklebt, teils gemalt sind. Und die anderen Details wie Goldakzente hier und da, rote Strasssteine und die kleinen weißen Symbole. Die Lippen haben natürlich auch wieder einen Farbverlauf, darauf stehe ich in letzter Zeit einfach wahnsinnig!

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Witchy Bitchy Halloween: Yzma!

“Pull the lever, Kronk!”
(~ Yzma)

Guten Morgen und herzlich willkommen zum zweiten Teil unseres witchigen bitchigen Halloween Countdowns! Auf heute habe ich mich mit am meisten gefreut (davon abgesehen, dass ich mich auf jeden der fünf Tage total freue), weil heute offizieller und internationaler YZMA-DAY ist!
Ich wollte einfach unbedingt, dass wir Yzma auch in unsere Reihe aufnehmen, weil “Ein Königreich für ein Lama” DER BESTE FILM ist!!!
Und außerdem wird der armen Yzma eh viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt! Nun denn, Bahn frei für Yzma Valerie und Yzma Goldie!!!
Meinen Look habe ich witzigerweise auch ein paar Mal geschminkt. Mir hat einfach nie gefallen, was ich da fabriziert habe, bis ich dann das hier zu Stande gebracht habe. 
Das finde ich sehr speziell aber wirklich toll und passend. Das obige “Muster” soll natürlich ihren Kostümkragen darstellen und hallo? Federwimpern! Das soll den Kragen ihres ANDEREN Kostüms symbolisieren. Kragen sind halt einfach wichtig. 
Und ich finde übrigens die Lippen total hässlich genial. Achtet auf die Lippen! DIE LIPPEN!

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Witchy Bitchy Halloween: Evil Queen!

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“Magic Mirror on the wall, who’s the fairest one of all?”
(~ Evil Queen)


Herzlich Willkommen zum ersten von fünf Blogposts, in denen sich Valerie und ich uns die Ehre geben, einen disneytastischen Halloween Countdown aufs Parkett zu legen!
Wir beide hatten große Lust auf eine kleine Halloween Serie aber Zombies, Skulls, Vampire und andere Monster konnten uns dieses Jahr nicht so richtig begeistern. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass das Halloween dieses Jahr ganz besonders zelebriert wird, zumindest habe ich beinahe täglich neue Looks im Dashboard.
Wir wollten also ein bisschen vom gruseligen Pfad abweichen und haben uns stattdessen in die Disney-Welt gewagt. Nun gut, das kennt ihr ja schon von mir als riesigem Disney-Fan aber in dieser Reihe wollen wir es etwas angehen. Die Idee waren düstere, romantische Looks unserer Lieblings-Villains und wer hätte da eher die Ehre verdient, mit unserem ersten Look gewürdigt zu werden, als die Böse Königin aus Schneewittchen und die sieben Zwerge? Der Film ist aus dem Jahre 1937 und gleichzeitig Disneys erster abendfüllende Zeichentrickfilm!
Ich denke, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich behaupte, dass JEDER die Böse Königin kennt und ich hoffe daher, dass ihr sie auch in meinem Look wiederfindet!

Wie ihr seht, ist es wirklich sehr düster und übertrieben aber genau so wie ich es mir gewünscht habe. Und auch dieser Look ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass ich ein großer Fan von Drag Queens bin. irgendwie wird in letzter Zeit jedes meiner Make-Ups sehr drag-esque.

Leider kann ich mir den jetzt folgenden Flachwitz nicht verkneifen:  herzlich Willkommen zu meinem Evil DRAG Queen Look! Harr harr harr.
Die Inspiration stammt übrigens von diesem Foto, leider konnte ich den Künstler dahinter nirgends finden. Aber man erkennt die fedrigen Striche sehr gut, finde ich!
Da ich an besagtem Tag leider auf mir unerfindliche Art und Weise vergessen habe, Detailfotos zu machen, muss ich euch dahingehend auf den morgigen Tag vertrösten aber ich denke man kann das Make-Up auch so sehr gut erkennen.

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Go Dark or Go Home

Wie ich ja immer wieder mal dezent bis unauffällig fallen lasse LIEBE ICH DUNKLE LIPPENSTIFTE. Ich finde einfach, dass dunkle Rottöne viel schmeichelhafter sind als so manches orangestichige Kreischrot, das trotzdem viele Damen bevorzugen. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen an die dunkleren Nuancen wagen, denn sie beißen nicht! Im Gegenteil!
Ich weiß gar nicht so richtig, wann meine Obsession begann. Ich weiß nur, dass ich allen Frauen hinterhergucke, die so ein richtig geiles Dunkelrot auf den Lippen tragen. Davon abgesehen dass ich dunkle Farben auf den Lippen generell sehr schmeichelhaft finde, bin ich der Meinung, dass sie mir persönlich auch viel besser stehen, als man gemeinhin denken würde. Ich finde, dass sich solche Farben im krassen Kontrast zu heller Haut und hellen Haaren sehr gut machen aber meiner Meinung nach machen es bei mir die dunklen Augenbrauen, die das Gesamtbild nicht künstlich angemalt sondern einigermaßen harmonisch wirken lassen.

Da ich mittlerweile eine beachtliche Sammlung an dunklen Lippenstiften besitze, wollte ich sie gern mal alle in einem Posting zeigen. Somit habt ihr auch gute Vergleichsbilder und könnt euch einen Eindruck bilden, ob und vor allem welche Farbe etwas für euch wäre.

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Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!Hakuhodo Pinselträume werden wahr!

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…


HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.


Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!



Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.


Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:


Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.


Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!


Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 


J513



Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.


J5523


Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146


Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529


Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.


G5522BkSL



Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G



Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL



Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL



Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D

Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122


Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!


Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…

HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.

Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.

Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:

Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.

Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!

Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 

J513

 

Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.

J5523
 

Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146
 

Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529
 

Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.

G5522BkSL

 

Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G

 

Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL

 

Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL

 

Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D
Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122
 

Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!

Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

 

Im Verlauf einer jeden “Schminklaufbahn” gibt es einschneidende Erlebnisse, die sich trotz persönlicher Individualität witzigerweise überraschend oft ähneln. Ein prägendes Erlebnis und richtiger “Meilenstein” war in dieser Hinsicht der erste Besuch und Einkauf am MAC Counter (wie bei so vielen anderen ja auch). Danach kam bei mir die erste Auslandsbestellung, auf die noch so unglaublich viele folgen sollten und dann später die erste richtige LE-“Jagd”. So richtig mit vorher Swatches analaysieren und auswerten und anschließend mehrere Counter abfahren. 
Und obwohl ich auf dieser “Schminklaufbahn” meiner Meinung nach schon sehr weit gekommen bin, weil ich mir bereits jetzt wahnsinnig viele kleine und auch große Wünsche erfüllt habe, bleiben trotzdem immer noch diese allgegenwärtigen und “erhabenen” Wünsche, die eigentlich viel zu groß und zu Beginn erstmal undenkbar zu erüllen sind, so geht es mir zumindest. Einer dieser riesigen Wünsche war für mich mal bei Illamasqua zu bestellen, nachdem ich 2009 das erste Mal bei den Pixiwoos von der Marke gehört habe. Mittlerweile ist Illamasqua eine meiner Lieblingsmarken und ich kann sie aus meinem Schminkalltag gar nicht mehr wegdenken. Genauso erging es mir mit Ellis Faas, die Produkte benutze ich ja inzwischen auch täglich. 
Aber trotz- und alledem gibt es IMMER NOCH noch viel gigantomatischere Wünsche und das war bei mir definitiv auch im Besitz von diesen berühmt-berüchtigten Hakuhodo Pinseln zu sein. Naja ehrlich gesagt, war es gar nicht mal ein Wunsch. Ich war nur so voller Ehrfurcht vor diesen Pinseln und allen Menschen, die einen oder mehrere solcher Wunderdinge besitzen. Ich wollte sie mal live sehen, nur ein mal anfassen und flauschen…
Wie ihr ja sicher wisst, ist nix mit mal eben persönlich begutachten. Nicht hier in Deutschland. Das ist für mich prinzipiell kein Problem, ich bestelle ja oft blind. Auch Teintprodukte wie Concealer oder Foundation, da kenne ich nichts. Aber bei Pinseln ist es ja doch etwas anderes, vor allem bei Hakuhodos, die nach landläufiger Meinung DER Status Quo, das Non Plus Ultra, das Alpha und auch das Omega an Pinseln sind. Ihr kennt ja sicher auch den Mythos, dass man als Europäer Hakuhodo Pinsel nur auf einigen Make-Up Ausstellungen und Shows wie der IMATS bekommen kann.

FALSCH. 

Cream steckte mich schon sehr bald mit der Idee an, im amerikanischen Onlineshop zu bestellen und das tat ich dann auch letzte Woche und nach nicht mal fünf Tagen war mein Päckchen im Briefkasten. Ich habe schon auf Pakete aus Deutschland länger gewartet…


HAKUHODO, Bitch! 
Ich fasse an dieser Stelle mal kurz zusammen, warum genau Hakuhodo als absoluter Pinseltraum gehandelt wird, für alle diejenigen, die von der Marke bisher wenig bis nichts gehört haben. 
Hakuhodo ist eine japanische Pinselmanufaktur mit Sitz in Kumano/Hiroshima, die ähnlich wie Da Vinci nicht nur Kosmetik- sondern auch Künstler- und vor allem Kalligraphiepinsel herstellt.
Sie werden so geliebt und besungen aufgrund ihrer wirklich umwerfenden Flauschigkeit. Der Großteil der Hakuhodo Pinsel besteht aus natürlichen Borsten und der ganze Witz an den Pinseln, oder besser gesagt der Grund, warum sie eben weicher sind und trotzdem präziser arbeiten als die Mehrheit der Konkurrenz ist darin begründet, dass Hakuhodo Pinsel nicht in Form frisiert also geschnitten werden. Stattdessen werden die einzelnen Borsten in Form gelegt, dadurch wird das einzelne Haar nicht abgeschnitten. Ihr müsst euch das in tausendfach vergößerter Makroaufnahme vorstellen: ein abgeschnittenes Haar hat eine glatte Schnittfläche, während ein natürliches Haar die am Ende rund ist. Versteht ihr was ich sagen will? Man merkt diesen Unterschied wirklich und zwar nicht nur irgendwie mit viel Fantasie, es macht tatsächlich eine Menge aus.


Im gleichen Atemzug mit der überragenden Qualität werden auch immer wieder die astronomischen Preise genannt. Qualität hat ihren Preis. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, oder beziehungsweise nur teilweise. Es kommt ganz darauf an, welche Pinsellinie man kauft. Die Signature Line von Hakuhodo also die S100 Series mit den charakteristischen abgeschrägten orangefarbenen Stilen sind wirklich teuer. Hier kann man bis zu $142 für einen Pinsel loswerden.
Die Pinsel, die ich gekauft habe, liegen beim Preisniveau jedoch alle unter dem MAC Standard, teilweise sogar sehr deutlich. Ich habe mir 9 Pinsel bestellt (allesamt für die Augenpartie) und habe ingesamt mit Versand 150 € gezahlt. Besonders hervorzuheben ist der tolle Service des Hakuhodo-Teams. Meine Bestellung wurde bereits eine halbe Stunde nach Eingang verschickt und der internationale Versand für $14 ist mit bis zu 10 Tagen angegeben, ich hatte meine Bestellung wie erwähnt bereits nach knappen fünf Tagen. Absoluter Rekord für eine Lieferung aus den USA!
Aber genug herumgeredet, kommen wir jetzt endlich zu den neun genialen Pinseln, die ich mir bestellt habe!



Zunächst einmal sei gesagt, dass die Pinsel wirklich sicher und vor allem hübsch verpackt ankommen.


Tatsächlich war alles vier- bis fünfmal eingepackt und die Pinsel sogar noch einzeln verschweißt. Das Ganze sah dann so aus:


Das Einzige, was mich an den Pinseln wirklich stört ist die Tatsache, dass die Pinselbezeichnungen nirgends vermerkt sind außer auf der Plastiktüte in der sie kommen. Das ist echt blöd, vor allem für eine Bloggerin, der vorhat, die Pinsel noch ein paar weitere Male zu zeigen. Deshalb habe ich die Nummern einfach ausgeschnitten und auf die Stile geklebt, denn das ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die bleibt.
Der Onlineshop ist wirklich riesig und es gibt von den meisten Pinselarten mehrere verschiedengroße Ausführungen, da ist es tatsächlich schwer, einen gesuchten Pinsel wiederzufinden.


Für meine Bestellung bin ich übrigens keinem bestimmten System gefolgt. Ich habe tatsächlich fast jeden einzelnen Pinsel im Onlineshop angeklickt und anschließend Formen und Maße vermessen. Im Internet gibt es viele Bilder der Pinsel, auf denen man sich einen realistischen Eindruck über die Größe machen kann. Schlussendlich habe ich mich wie so oft größtenteils für Pinsel aus Ziegenhaar entschieden, weil ich damit die besten Erfahrungen gemacht habe. Cream hat mich allerdings dazu genötigt, auch unbeding die Blue Squirrel Pinsel auszuprobieren und diesem fast schon Befehl habe ich dann natürlich auch Folge geleistet und bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung :)
Außerdem habe ich mir auch noch zwei Pinsel ausgesucht, deren Form ich so bisher sehr selten oder nie gesehen habe, pure Neugier! Und die gefallen mir fast am besten!
Gruppenbild!


Ähm ja. Holographischer Schriftzug. Geht es besser? 


J513



Diese Form hier hat mich echt total neugierig gemacht und sofort beim Auspacken begeistert.
Es handelt sich hier um Ziegenhaar und der Pinsel kostet $27.
Hakuhodo: “The angled shape of the bristles have been carefully designed, and are good for smudging and contouring. Also suitable as a highlighter brush.”
Da haben sie Recht. Die Form macht tatsächlich so Einiges möglich, man kann sowohl ganz präzise arbeiten als auch großflächig Farbe auftragen und durch die weichen Borsten quasi sofort verblenden, in einem Rutsch. Ich würde sagen, dass sich der Pinsel nicht nur fürs Smudgen sondern vor allem auch für Cut Crease Looks wirklich sehr gut eignet. Ich finde ihn wirklich vielseitig einsetzbar und bin deshalb ganz begeistert. Die Pinsel, die ihr da links und rechts zum Vergleich seht, sind zwei Blendingpinsel von Sigma, links mein bisheriger Liebling E25 und rechts E35.


J5523


Dieser Pinsel wird weitläufig als Dupe zum allseits beliebten MAC 217er gehandelt, obwohl Dupe natürlich ein unpassende Wortwahl ist, da hier das Dupe in einer ganz anderen Liga spielt.
Im Shop heißt der Pinsel nur “J5523″, er kostet $18 und besteht ebenfalls aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “The bristles made from goat are soft on your skin and provide moderate resilience. This brush can be used for the upper eyelid area and produces great coloring and also can be used with all types of products, liquid or cream base makeup and even powder. “
Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert bin, weil die Pinsel (das gilt tatsächlich für alle, die ich habe) trotz ihrer unfassbar weichen Borsten, die wie ein Windhauch über die Haut gleiten, einen sehr angenehmen Widerstand aufweisen. Ich kann mit solch labberigen Pinseln absolut nichts anfangen aber die Hakuhodo Pinsel sind wirklich schön fest gebunden und daher tatsächlich perfekt für meine persönlichen Bedürfnisse. Ich überlege, mir bei meiner nächsten und sehr baldigen Bestellung noch ein paar mehr Exemplare dieses Pinsels zu bestellen, weil er wirklich perfekt für mich ist und das für den Preis (der 217er von MAC kostet ja 25 €, nur so als Vergleich), das sind knapp 10 € mehr. Momentan ist der J5523 leider ausverkauft. Kann ich gut verstehen!
Rechts neben dem J5523 seht ihr auf dem untersten Bild einen 217SE Pinsel von MAC und ja, die originalgroßen Pinsel sind um Einiges besser als die kurzen SE-Holiday Varianten aber der Hakuhodo Pinsel hat trotzdem eine perfekte, nicht ausfleddernde Frisur.

J146


Bei diesem Pinsel war ich ganz überrascht, wie klein und dünn er in Wirklichkeit ist (so überrascht war ich tatsächlich bei vielen der Pinsel), denn ich hatte ihn mir viel größer vorgestellt.
Der Pinsel hat die Nummer J146, kostet $17 und ist wieder ein Ziegenhaarpinsel.
Hakuhodo: “The bristles are made from resilient yet soft goat that can produce great coloring. Smudging and blending colors can be easily achieved. Also ideal for highlighting.”
Auch wenn sich die Produktbeschreibungen dann schon mal wiederholen, treffen sie stets zu. Hier war ich total geplättet, denn ich habe den Test gemacht. Mit geschlossenen Augen habe ich auf dem rechten Auge mit dem Hakuhodo J146 gekreist und auf dem linken Auge mit dem Sigma E35, der ungefähr doppelt so groß und so breit ist. Das Ergebnis war verblüffend, denn beide Pinsel schattieren auf einer identisch großen Fläche. Also arbeitet der Hakuhodo Pinsel tatsächlich deutlich effizienter und die wieder einmal perfekte Frisur schmiegt sich wirklich toll an die Haut an, wieder mit einem super angenehmen Widerstand.

J5529


Auch bei dem J5529 war ich beim Auspacken wirklich überrascht, denn er sieht genauso aus wie der eben gezeigte J146 (nur ein bisschen kleiner wie ihr auf dem untersten Bild erkennen könnt) aber trotzdem sind die Pinsel ganz anders.
Der J5529 kostet $16 und besteht (ihr ahnt es) aus Ziegenhaar! Na so eine Überraschung.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is resilient yet soft goat. Its hair length and shape enables you to achieve soft and natural coloring. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. It also can be used with all types of products – liquid or cream base makeup and even powder. “
Der Pinsel ist viel fester als der vorige J146, was natürlich daran liegt, dass die Borsten kürzer sind. Ich muss aber sagen, dass ich es richtig toll finde, dass er mit seinen wirklich winzigen Maßen von einem knappen Zentimeter Länge und einem halben Zentimeter Breite so klein ist, denn so ist er besonders für den Innenwinkel und das untere Lid geeignet. Gerade dort habe ich meine Probleme präzise zu arbeiten und schön zu blenden, weil die meisten meiner Lieblingspinsel dafür zu groß sind.
Generell hat Hakuhodo sehr viele kleine Pinsel im Angebot, was ich einfach toll finde.


G5522BkSL



Hier kommen wir endlich zu einem der berühmten Blue Squirrel Pinsel. Der G5522BkSL kostet $28 und besteht aus den angesprochenen superweichen Blue Squirrel- aber auch aus Ziegenhaaren.
Hakuhodo: “The Hair used for this brush is a mix of blue squirrel and goat. This provides more spring and resilience than bristles made up of only blue squirrel and softer than those from only goat. With this eye shadow brush, you can naturally smudge and blend eye shadow. Also suitable for highlighter. “
Ich stehe ja wahnsinnig spitz zulaufende, sogenannte “tapered” Brushes, egal ob für Augen oder Teint. Ich kann damit einfach besser arbeiten als mit solch großen und irgendwie schwammigen Pinseln und daher ist dieser hier einfach perfekt. Im Gegensatz zu den anderen Pinseln aus dieser Bestellung ist dieser fast riesig aber genauso lang wie beispielsweise der Sigma E40, den ihr rechts daneben seht und der auch als Tapered Blending bezeichnet wird. Was für ein Witz! XD 

J242G



Dieser Pinsel hatte mich im Shop sofort an den prominenten 239er von MAC erinnert. Tatsächlich sit er aber viel schmaler, wie ihr im untersten Bild neben MAC 239SE (links) und Zoeva Smoky Shader 234 sehen könnt. Der Effekt oder Anwendungsbereich ist aber natürlich der gleiche. Der J242G kostet $17 und enthält neben Ziegen- auch Syntheticborsten was ihn gewissermaßen zu einem Duo Fibre Pinsel macht.
Hakuhodo: “The bristles, made from a mix of goat and synthetic fiber, provide moderate resilience and excel at producing great coloring. This brush can be used with all types of products – liquid or cream base makeup, and even powder.”
Aufgrund des tollen Widerstands kann man hier wirklich enorm viel Farbe aufs Lid packen und auch ordentlich layern. Der Pinsel franst nicht aus, wie ich das auch bei den anderen Hakuhodos beobachten konnte und weist einfach generell wieder die gleiche hervorragende Qualität auf.

G5513BkSL



Dieser Pinsel hier hat ein G vor der Ziffer was bedeutet, dass es sich hierbei um eine andere Borste handelt. Hier haben wir Pferdehaare, was den Pinsel genauso widerstandsfähig macht wie der J242G, den ich von der Form her als seinen großen Bruder bezeichnen würde, auch wenn die Borsten unterschiedlich sind. Der G5513BkSL kostet $16.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. The hair length is relatively short, which provides good control and creates great coloring.”
Tatsächlich fällt auf, wie gut sich der Pinsel kontrollieren lässt. Zwar haben das hier alle Hakuhodos gemein aber dieser hier ist für seine Größe und Länge sehr besonders weil er genauso präzise und trotzdem weich schattieren kann wie der J242G, der doppelt so groß ist und doppelt so viele Borsten enthält.

G5526BkSL



Der G5526BkSL besteht ebenfalls aus Pferdeborsten und kostet $20.
Hakuhodo: “The bristles made from horse are elastic, durable and produce great color. It works well for smudging and blending eye shadow.”
Ich denke, dass ich diesen Pinsel hier mt Fug und Recht als größte Überraschung der gesamten Bestellung bezeichnen kann. Wie genial und hundertprozentig dieser Pinsel gefertigt wurde! Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Mensch bewerkstelligen kann!
Die Form ist der Knaller, beim Arbeiten mit dem Pinsel fühlt es sich an als wäre es eine einzige ganz dicke Borste. Wenn sich die Borsten bewegen, dann als Einheit. Ich meine, seht ihn euch an! Man sieht die einzelnen Borsten nicht mal! Der Pinsel ist der einzige in meiner Bestellung, der nicht ganz so flauschig ist wie die anderen. Witzig eigentlich, dass das nur bei einer Hakuhodo Lieferung auffällt. Jeder Mensch, der noch keinen Hakuhodo Pinsel in den Händen hielt, wird ihn streichelweich finden aber im Vergleich zu den anderen Pinseln der Marke wirkt er fast schon kratzig auf der Haut :D

Ich schätze ihn aber gerade deshalb. Hier erhält man die maximale Kontrolle und den maximalen Widerstand und das liebe ich bekanntlich.

J122


Zum Schluss ein weiteres Highlight meiner Bestellung: der J122. Einen solchen abgeschrägten Pinsel habe ich schon einmal im Sortiment von bdellium Tools gesehen und deshalb war ich neugierig auf diesen hier. Er kostet $27 und besteht aus Ziegenhaar.
Hakuhodo: “Carefully designed bristles create an angled brush surface for effortless contouring and highlighting. Resilient yet soft goat is used in the bristles and produces bright coloring.”
Die Form gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, das wird vermutlich ein weiterer Lieblingspinsel werden, denn er ist sogar noch vielfältiger als der J513, weil er nicht ganz so hart abgeschrägt ist. Außerdem ist er fluffiger und runder gebunden und deshalb kann man damit wirklich ALLES machen, was man möchte. Von Cut Crease bis über einem großzügig ausgeblendeten Smokey Eye ist wirklich alles drin, das finde ich grandios!


Was für ein Monsterblogpost! Aber natürlich möchte ich euch nicht entlassen, ohne ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Beachtet bitte, dass ich die Pinsel keine 24h besitze und deshalb möchte ich mir gar kein feststehendes Urteil erlauben. Der erste und zweite Eindruck ist aber nicht nur gut sondern fantastisch und wird aus meiner Sicht allen Lobeshymnen, die auf Hakuhodo gesungen werden, gerecht.
Ich habe die Pinsel gleich heute früh gewaschen, um zu beobachten wie sie sich bei der Wäsche verhalten und auch da kann ich nur Gutes berichten. Keiner der neun Pinsel hat auch nur ein einziges Haar verloren und da die Haare nicht eingefärbt wurden (wie das beispielsweise bei Sigma häufig der Fall ist) blutet auch keine Farbe aus. Meine Sigma Pinsel bluten und haaren auch nach über drei Jahren noch bei jeder Wäsche, was ich sehr ärgerlich finde. 
Halten wir also einfach fest, dass sich ein sehr großer Wunsch von mir erfüllt hat und ich schon fleißig an meiner Bestellliste für die nächste Order in sehr naher Zukunft schreibe. Demnächst sind die Teint- und vor allem Blushpinsel dran!

Ich wünsche euch eine schöne Woche, vor allem für diejenigen unter euch, die jetzt auch wieder in die Uni müssen! :D
Liebste Grüße!

Do the CharlestonDo the CharlestonDo the Charleston

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)


Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.




Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.


Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.



Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]


Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)

Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.

Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.

Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.

Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]

Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Für alle, denen es noch nicht früher aufgefallen ist: ich habe wirklich eine riesige Schwäche für die Goldenen Zwanzigerjahre. Die Musik, die Kunst, die Mode, das Make-Up, der Lifestyle, einfach alles. Um meinen Goldenen Zwanzigsten Geburtstag zu feiern, veranstalte ich nächste Woche ein Krimidinner (worüber selbstverständlich ein ausführlicher Blogpost folgen wird) und aus allen tollen Fällen auf krimitotal.de habe ich, wie könnte es anders sein, den Fall ausgewählt, der im Prag der Zwanziger Jahre spielt.
Ich freue mich jetzt schon seit über einem Monat auf mein Krimidinner nächste Woche und endlich endlich rückt der Termin näher. Nachdem ich bereits die Wohnung richtig passend im Artdeco-Stil dekoriert habe und sowohl mein Outfit als auch das 3-Gänge-Menü steht, habe ich mich gestern abend mal an einem authentischen Make-Up aus der Zeit versucht, um für die nächste Woche zu üben und ich dachte, ich lasse euch daran mal teilhaben :)


Da es wie fast immer, wenn mich solch spontane Schminkgelüste befallen, schon dunkel war, musste mal wieder die Tageslichtlampe herhalten, was natürlich eine etwas andere Belichtung mit sich bringt. Aber es ist ja dennoch alles farbecht wiedergegeben. 
Zwanziger Jahre Make-Up sind in der Community ja sehr beliebt (vor allem dieses Jahr aufgrund des neuen Great Gatsby Films von Baz Luhrmann!), deshalb kann ich euch da vermutlich nichts Neues mehr erzählen.

Die Augen waren wundervoll düster und damit meine ich WIRKLICH düster und dunkel. Der Lidschatten wurde im Innenwinkel schön hochgezogen und verlief nach außen relativ unsauber.
Ich habe meine Brauen etwas deletantisch abgedeckt und tiefschwarze darüber gemalt, auch wenn die Augenbrauen in den Zwanziger Jahren viel runder waren. Das möchte ich nächste Woche besser machen.
Ein weiteres Highlight waren die ebenfalls sehr dunklen Lippen, bei denen ich mal wieder (wie auch schon bei meinen Catwoman- und Harley Quinn-Looks) Schwarz und Rot gemischt habe.
Der Teint war ebenmäßig und die Wangen nur zart rosig betont, was mir ja fast das Herz bricht. 
Ich habe außerdem meiner Leidenschaft gefröhnt und falsche Wimpern angebracht, auch wenn die für meinen Geschmack viel zu dezent sind aber ich wollte aus dem Make-Up ja keinen Drag-Look machen, deshalb blieb es bei dezenten Wispies.




Ich habe eigentlich nur drei Basis-Lidschatten benutzt. Angefangen habe ich mit Urban Decays “Blackout” (immernoch mein liebstes mattes Schwarz, wenn es wirklich richtig düster werden soll) auf dem beweglichen Lid und im Innenwinkel unter der Braue. Danach habe ich MAC “Smut” verwendet, und mich immer weiter nach oben und außen gearbeitet. Im Außenwinkel habe ich dann mit einem Dunkelbraun schattiert (in meinem Fall MAC “Mulch”), damit der Lidschatten etwas schmutzig nach außen hin ausbleicht. “Gesäubert” habe ich die Kanten wie immer mit meinen beiden Lieblingen Urban Decay “Freestyle” und “Kinky”.


Ich finde es wirklich herrlich, wie schwarzer Lidschatten grüne Augen betont. Die leuchten dann so richtig *___*. (Und übrigens fiel es mir sehr schwer, die untere Wasserlinie nicht zu schwärzen, sondern nur oben zu tightlinen!)

Die Lippen habe ich erstmal mit einem schwarzen Kajalstift umrandet (ruhig großzügig) und danach habe einen dunkelbeerigen Lip Pencil eingeblendet /MAC “Nightmoth”). Anschließend habe ich MAC “Dubonnet” mit einem Lip Pencil aufgetragen, damit sich alles schön verbindet und getoppt habe ich die ganze Chose dann mit einem der neuen catrice Lip Stains aus der aktuellen “Thrilling Me Softly” LE: “02 Thrilling”.



Produktliste
Gesicht
~ catrice Prime and Fine Skin Base
~ Ellis Faas Concealer “S201″
~ Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer “1 Fair”
~ manhattan clearface powder “70 Vanilla”
~ NARS Bronzer “Laguna”
~ NARS Blush “Angelika”
~ NARS Highlighter “Albatross”

Augen
~ Urban Decay Primer Potion
~ Urban Decay “Blackout”
~ MAC “Smut”
~ MAC “Mulch”
~ Urban Decay “Freestyle”
~ Urban Decay “Kinky”
~ MAC Feline Khol Power
~ essence Multi Action Mascara Smokey Eyes
~ DUO eyelash adhesive
~ Red Cherry False Lashes “#43″

Lippen
~ MAC Feline Khol Power
~ MAC Lip Pencil “Nightmoth”
~ MAC “Dubonnet”
~ catrice Lip Stain “Thrilling” [LE]


Zum Abschluss noch zwei Close-Ups meines Schmucks. Den Haarreif, den ich als Stirnband trage, habe ich allerdings schon gold gemalt, weil mein Kleid schwarz-gold ist.
Das Make-Up ist noch nicht perfekt, aber es war ja auch nur eine Übung. Nächste Woche werden die Brauen professioneller abgedeckt und runder aufgemalt.
Und für meine Frisur ist übrigens auch schon gesorgt, ich werde nämlich ganz toll frisiert! *___*
Liebste Grüße!

Rendezvous mit RiRi

Heute ist der 1. Oktober und das bedeutet, dass heute mein bereits drittes Date mit Rihanna stattgefunden hat. Ich gabelte sie direkt an meinem Lieblings-MAC Store auf und danach ging es dann los, ein bisschen die Stadt besichtigen, lecker essen und das goldene Herbstwetter genießen.
Ich persönlich finde ja, dass wir wirklich super zusammenpassen!

Unsere Liasion hat ja bereits im Mai angefangen. Der Sommer war leider sehr schwierig für uns. Es wurde angekündigt, dass RiRi ganz exklusiv mit ihren beiden Schwestern nach Deutschland kommt und ich war Feuer und Flamme zumindest “Heaux” kennenzulernen aber die Fotos im Internet machten sie mir so unsympathisch, dass ich ein Treffen dann doch dankend ausschlug. Heaux wirkte plötzlich ziemlich langweilig und einfallslos. Aber plötzlich mischten sich ganz viele andere Blogger in unsere Beziehung ein und Heaux blühte richtig auf! Nicht zuletzt neben meiner Freundin M., die Heaux mit nach Paris brachte, und mich vor Ort mächtig neidisch machte.
Ich unternahm zahlreiche Versuche, Heaux doch noch zu mir nach Berlin zu locken. Ganze drei Mal sagte sie mir fest zu und ich bezahlte ihre ganzen Reisekosten und dann erschien sie doch nicht… Erst beim dritten Anlauf hat es geklappt und da es just gestern war, als sie eintraf, möchte ich euch heute Heaux und ihre Cousine zweiten Grades “Talk that Talk” vorstellen!

Ich muss ja sagen, dass ich anfangs auch von Talk that Talk nicht so super begeistert war, weil ich mich einfach nicht mit ihrem Kleidungsstil anfreunden konnte, den ich von den Internetfotos her sehr billig fand. Aber so von Angesicht zu Angesicht gefällt mir das viel besser und Äußerlichkeiten sind ja sowieso total egal! Davon abgesehen wollte ich bei ihr nicht den gleichen Fehler begehen wie bei Heaux, das kann wirklich Freundschaften zerstören!

Ich möchte euch in diesem Blogpost also ein paar Fotos mit meinen neuen Freundinnen zeigen. Wie gesagt, passen wir meiner Meinung nach wirklich gut zusammen ♥

So und jetzt mal ernsthaft. Beide Lippenstifte enthalten wie gewöhnlich 3g und während die Lippenstifte aus der Sommerkollektion nur im Online-Shop verfügbar waren und 19 € gekostet haben, zahlt man für die pink-metallic Hülse mit 21 € saftigen Aufpreis.
Falls ihr etwas aus der neuen Kollektion haben wollt, kann ich euch nur raten, euch zu beeilen. Mein Store hatte von Talk that Talk nur jämmerliche drei Exemplare, von denen ich zwei gekauft habe und deshalb war der Lippenstift also nach zwei Kunden um 10:06 Uhr ausverkauft.

Während der Lippenswatch noch etwas zu blass wirkt, bildet das Gesamtgesichtsfoto die wunderschöne beerig-rote Farbe von Heaux geradezu PERFEKT ab. Ich bin wirklich überglücklich, den Lippenstift so lange gejagt zu haben, denn es hat sich definitiv gelohnt. So eine Farbe habe ich noch nicht in der Sammlung und generell selten bis nie irgendwo gesehen. Okay das stimmt nicht!
Wie in den Kommentaren vorgeschlagen habe ich Heaux mal mit Red Butler von catrice verglichen und es ist 1:1 die gleiche Farbe, wenn auch in ganz verschiedenen Finishes und Qualitäten.
Allerdings nützt uns das ja leider immer noch nichts, da auch Red Butler damals limitiert war…

Da wir es bei Heaux wieder mit dem sogenannten “Retro Matte” Finish zu tun haben, ist Heaux wie auch schon RiRi Woo wirklich furztrocken im Auftrag. Allerdings und das ist für mich die eigentliche Sensation, tragen sich die Retro Mattes wirklich angenehm. Auf den Lippen gibt es keineswegs dieses ekelhafte stoppende Gefühl, die Lippenstifte fühlen sich, erst einmal auf den Lippen, cremig an.

Entschuldigt bitte die leichte Unschärfe des letzten Bildes, es war wirklich schon sehr spät, als ich die Fotos machen konnte.
Talk that Talk ist genau die Farbe, die ich erwartet habe, als ich hörte dass Rihanna gemeinsam mit MAC Lippenstifte lancieren würde. Ein dunkel-pinkes Weinrot mit minimalem Braunstich. Wenn es um Braun auf Augen, Wangen und vor allem Lippen geht, bin ich ja immer die erste, die die Beine in die Hand nimmt. Aber der Braunstich hier ist wirklich so minimal, dass ich es verkraften kann.
Die Textur finde ich hier ein wenig schlechter als bei Heaux oder RiRi Woo. An sich zwar das gleiche Tragegefühl und alles (es handelt sich hier schließlich ebenfalls um einen Retro Matte Lippenstift!) allerdings wird die Farbe bei ungenauem Auftrag eher fleckig. Bei so dunklen Farben ist das natürlich keine Seltenheit und definitiv zu verschmerzen, aber eben auch ein Grund mehr, einen Lip Pencil zu verwenden. In der Kollektion gibt es einen ganz genau passenden Pro Longwear Lip Pencil in der Farbe “Talk that Talk” (völlig überraschend) aber ich finde die Pro Longwear Pencils haltlos überteuert und greife diesbezüglich viel lieber zu meinen Lieblingen “Vino” und/oder “Nightmoth”, die über 5 € günstiger sind und die allerschönsten Farben der Welt haben ♥.
Ich kann aber über die zu Flecken neigende Konsistenz mehr als nur gütig hinwegsehen, weil ich dafür ja mit dieser umwerfenden Farbe belohnt werde. Ich weiß nicht, ob ich es mal dezent bis unauffällig fallen gelassen habe aber ICH LIEBE DUNKLE LIPPENSTIFTE.
(Ein Posting zu meinen ganzen dunkelroten Kostbarkeiten ist schon länger geplant)
Ich finde einfach, dass sich dunkle Lippen extrem gut zu meinen dunklen Augenbrauen und den hellen Haaren im Kontrast machen. Bei Talk that Talk kommt noch hinzu, dass er meine Augenfarbe sehr hübsch betont, wie ich finde.

Das war also der Bericht zu meinem nächsten Tête-à-Tête mit Rihanna. Ich sehe jetzt ganz gespannt ihrer Holiday-Kollektion entgegen. Mal schauen ob da wieder ein neuer toller Retro Matte Lipstick für mich dabei ist!
Habt ihr euch etwas gekauft? Und wie steht ihr zu der Verpackung? Findet ihr die auch eher furchtbar so wie ich oder gehört ihr zu dem Lager, das das pink-metallic/rosé-gold ganz toll findet?

Liebste Grüße!

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