nails inc.

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MAC Golden Gaze in flüssig: china glaze "Bat My Eyes"
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Die Glossybox Best of Britain Juli 2013
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NOTD#42: Gatsbys Art Déco

MAC Golden Gaze in flüssig: china glaze "Bat My Eyes"

Vor knapp drei Wochen postete June den Blogpost zu diesem unfassbaren schönen Nagellack und für mich stand fest: MUSS ICH HABEN!
Es handelt sich um den Nagellack “Bat My Eyes” aus der diesjährigen Halloween-Kollektion von china glaze und ich fand sofort, dass Bat My Eyes aussieht wie mein absoluter Lieblingslidschatten Golden Gaze – nur halt als Nagellack. Abgesehen von der umwerfenden Farbe möchte ich gesondert auf den Namen hinweisen. Hallo? Perfekte Farbe UND perfekter Name? perfeception!



Ich habe ihn also direkt bei eBay bestellt und nun schon 10 Tage lang getragen. Ich muss ohnehin sagen, dass ich die diesjährige Halloween-Kollektion von china glaze mit dem Namen “Monster Ball” echt rundum gelungen finde. Ich überlege schon, ob ich mir nicht noch zwei, drei Lacke bestellen soll…
“Bat My Eyes” hat eine schwarze Grundfarbe, in der ganz viele verschieden große Gold- aber auch Bronzepartikel diverser Formen enthalten sind. Ich habe vor Bat My Eyes allerdings erstmal einen schwarzen Cremelack (Misslyn “510”) aufgetragen, damit die Goldpartikel besser zur Geltung kommen. Die Fotos sind übrigens an Tag 10 entstanden, daher sieht man schon leichte Tipwear an den Spitzen.




Produktliste
~ essence better than gel nails base sealer
~ misslyn “510”
~ china glaze “Bat My Eyes” [LE]
~ nails inc. Caviar Top Coat

Das Einzige, das mich an dem Lack genervt hat, war die Tatsache, dass die Oberfläche trotz zwei dicken Schichten Top Coats nicht komplett eben wurde und das macht die zwangsgestörte Persönlichkeit in mir echt rasend. Vor allem weil man den Caviar Top Coat ja echt nicht zu den dünnen Überlacken zählen kann. Aber ich bin mir sicher, dass das mit The Godfather of thick top coats Seche Vite trotzdem anders ausgesehen hätte.

Dennoch ein wunderschöner Lack und die Fast-Verwandtschaft mit Golden Gaze macht ihn noch viel wunderschöner!
Liebste Grüße!

Die Glossybox Best of Britain Juli 2013

Zu meiner großen Überraschung überreichte mir der DHL-Mensch letzte Woche eine Glossybox. Seit mittlerweile schon fast andetrhalb Jahren hatte ich keine mehr erhalten und das aus gutem Grund: ich habe aufgehört darüber zu berichten und so die Zusammenarbeit quasi beendet. Warum ich die Glossybox nicht mehr berichtenswert empfand, ist schnell erklärt: meiner Meinung nach stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr und auch von den versprochenen “High End- und Nischenmarken” war die Glossybox weit abgekommen. In den darauffolgenden Monaten habe ich die Blogposts und Videos über die Box immer wieder verfolgt, war aber wirklich nicht traurig, dass ich keine mehr bekam.
Nun wurde mir aber wie gesagt wieder eine zugeschickt und der Grund, weshalb ich euch das erzähle, ist, dass ich die neue Box wirklich toll finde und der Meinung bin, dass sich bei der Glossybox eventuell etwas geändert haben könnte.


Im Juli gab es zwei Glossyboxen, zum einen die Le Grand Bleu Sommerbox und als Spezialedition die Best of Britain Box, um die es hier und heute gehen soll. Ich weiß nicht, wie viel eine Glossybox heutzutage kostet, beide Juli Boxen zusammen gab es für 39 € zu kaufen. Es handelt sich hierbei um wie immer ein Abo, das man jederzeit kündigen kann. Der aufmerksame Leser wird hier einen radikalen Preisanstieg bemerkt haben. Allerdings sind in den “neuen” Boxen jeweils acht Produkte enthalten und ich persönlich finde, dass sich der Preis lohnt. Aber dazu mehr im Blogpost und auch in dem Video, das ich euch zu diesem Zweck gedreht habe :)


Da ich das Video bereits vor einigen Tagen gedreht habe, kann ich euch hier im Blogpost jetzt Genaueres zu den Produkten sagen. Ich muss meinen anfänglichen Eindruck etwas revidieren, denn nach ersten Testläufen werden ein paar Produkte ihrem tollen ersten Eindruck nicht gerecht. Aber das ist ja auch der Sinn des Blogposts :)




Zu allererst fällt natürlich das wunderschöne Design auf. Die Glossybox sah ja immer sehr schick aus aber abgesehen von einer roten und einer pinken Box gab es früher nie besonders große Designabweichungen. Das ist jetzt anders, denn neben der Britainbox finde ich auch die le Grand Bleu Box wahnsinnig schön (dass ich eine Schwäche für Korallen habe, wisst ihr ja schon).


Das batiste Trockenshampoo ist hier in der Probiergröße von 50 ml enthalten. Die große Flasche mit 400 ml Inhalt kostet knapp 6 € und ich hatte schon zwei  andere Duftrichtungen vorher. Die batiste Trockenshampoos mag ich persönlich sehr gerne, sie sind unter allen Trockenshampoos meine Favoriten, weil sie keine Rückstände im Haar zurücklassen. Die Duftrichtung blush ist wie erwartet sehr blumig. Hätte ich mir selbst nicht ausgesucht aber hier ist mir der Geruch auch nicht so wichtig, weil er nicht lange erhalten bleibt. Die Wirkung ist wie immer großartig.


Über den eyeko Skinny Liquid Eyeliner habe ich mich bereits im Video sehr begeistert geäußert. Mittlerweile habe ich ihn schon sehr oft benutzt und bin wirklich sehr zufrieden mit ihm, weil sich damit hervorragend präzise zeichnen lässt und auch die Farbe schön satt schwarz ist. Anfangs hatte ich Probleme mit der Deckkraft, da hatte ich aber auch noch nicht herausgefunden, dass man mit vorsichtigem Druck auf die Spitze Farbe pumpen kann. Alles in allem ein sehr zuverlässiger Filzeyeliner. Besonders bei diesen Filzstiften weiß man ja leider nie so genau, wie lange die Freude währt, weil sie schnell kippen oder sogar schimmeln. Ich werde das natürlich beobachten aber bis jetzt finde ich ihn sehr gut. Der Eyeliner birgt 2g und kostet bei eyeko 11 €.


Mit der The Body Shop Big & Curvy Mascara bin ich nicht glücklich geworden. Das liegt zum einen an dem penetranten Geruch, den ich gar nicht richtig beschreiben kann. Er ist auf jeden Fall sehr süß und sehr aufdringlich. Das zweite und dringlichere Problem ist allerdings die sehr flüssige Textur, die auch die sehr dünne und filigrane Bürste verklebt. Zudem stelle ich mir unter einer Mascara mit der Bezeichnung eigentlich ein riesiges und dickes Bürstchen vor, deshalb war ich sehr überrascht, als ich sie zum ersten Mal öffnete. Auch aufgetragen entfalteten sich keine Wunder, dafür ist die Mascara einfach wirklich zu nass. Damit komme ich nicht gut klar und deshalb würde ich die 12 €, die die Mascara bei 8ml Inhalt kostet, auch nicht zahlen. Da findet man in dieser Preisklasse sehr viel bessere Wimperntuschen.


Zu dem Richard Ward Couture Hair Optimiser Style Reviver kann ich noch nicht sonderlich viel sagen. Bis jetzt habe ich herausgefunden, dass es Volumen in den Ansatz bringen soll aber leider kann ich auch nach einigen Versuchen nicht sagen, ob es jetzt etwas gebracht hat oder nicht. Ich habe sehr viele und auch dicke, schwere Haare, deshalb kann ich nicht zweifelsfrei sagen, ob das Spray überhaupt etwas macht. Ja, der Ansatz sah ein bisschen aufgepolstert aus aber ich bezweifle stark, dass man das bemerken würde, wenn man nichts davon wüsste. Die 150 ml Buddel, die in der Box enthalten war, kostet normalerweise 22,20 €.


Der Nailgirls London Nagellack in der Farbe “White#1″ ist meiner Meinung nach ein ganz normaler weißer Nagellack. Er tut, was ich von ihm erwartet habe aber bei so normalen Farben wie weiß oder schwarz weiß ich nicht so recht, was ich sagen soll. Auch die Marke habe ich noch nie irgendwo gesehen oder davon gehört. Dafür kostet der Lack mit 10 ml Inhalt aber stolze 9,90 €. Das finde ich ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass essie Lacke mit 13,5 ml gerade mal 7,95 € im hiesigen dm kosten.


Der nails inc. Caviar Top Coat hingegen hat mich sehr überrascht. Hierbei handelt es sich um einen dickflüssigen, ultra glossigen Schnelltrockner Top Coat. Das sind die für mich perfekten Überlackeigenschaften in einer Flasche vereint. Der Seche Vite Top Coat war mir ja schon fast zu dick, deshalb finde ich diese nur etwas flüssigere Textur sehr angenehm. Außerdem wollte ich mir eh gerade eine neue Flasche Seche Vite kaufen, deshalb kam mir der Caviar Top Coat gerade recht. 10 ml Inhalt kosten normalerweise 14 €.


Tja. Ihr seht ja schon die Swatches… Die MeMeMe Cupid’s Kiss Cheek & Lip Tint habe ich im Video ja als Dupe zur Posie Tint von benefit gehandelt, allerdings hat sie sehr wenige derer Eigenschaften. Ich muss ja hinzufügen, dass ich generell kein Fan dieser Tintgeschichten bin. Auch die benetint und Posie Tint finde ich nicht gerade gut und viel zu umständlich aber die MeMeMe Variante finde ich noch schlechter. Im Gegensatz zu allen anderen Tints, die ich kenne, ist die von MeMeMe sehr dickflüssig wie ein Lipgloss und lässt sich dann klebrig verschmieren, allerdings ist dann wie ihr seht die gesamte Farbe weg. Wenn die Chose getrocknet ist, sieht man jedoch einen rosafarbenen Stain. Irgendwie merkwürdig aber immer noch überhaupt nicht meins. Mir ist ein normales Puder- oder Cremerouge in jedem Fall lieber als so etwas arg flüssiges. Die MeMeMe Tint kostet bei 12 ml Inhalt 6,40 €.



Zum Abschluss kommen wir zum Wunderprodukt, der Steamcream! Hierbei habe ich mich am meisten aufs Ausprobieren gefreut, seit ich diesen sehr interessanten Blogpost von Beautyjagd zur Steamcream gelesen habe. Allem zweifelhaften Marketing zum Trotz befinde ich die Steamcream für eine sehr gute Creme, die man wie Niveau auch auf so ziemlich alles am Körper raufknallen kann. Ich persönlich mag den Kräuterduft sehr und bin auch mit dem Ergebnis zufrieden. Ich muss aber sagen, dass ich mich ja höchst ungern flächendeckend nach jedem Duschen eincreme und deshalb keine große Kenntnis auf diesem Gebiet habe. Für mich erzielt eigentlich jede Bodylotion so ziemlich das gleiche Ergebnis. Dennoch mag ich die Steamcream und finde die kleinen hübschen Dosen gerade zum Reisen sehr gut geeignet. Die Steamcream enthält 75 g und kostet in Deutschland 15 €.

Das war es mit meinem Bericht zur Supersonder-“Best of Britain”-Glossybox. Trotzdem ich im Nachhinein nicht von allen acht Produkten hellauf begeistert bin, finde ich noch immer, dass es sich hierbei um eine echt toll zusammengesetzte Box handelt, die auch noch sehr hübsch aussieht. Insgesamt sind also acht Produkte enthalten, keines ist dabei, mit dem ich schon von Beginn an nichts anfangen konnte und von den acht ist lediglich das Trockenshampoo eine Probiergröße, der Rest ist Full Size. Die Box hat einen Wert von insgesamt 92,30 € und hat allein knapp 20 € gekostet (obwohl sie ja wie gesagt im Bundle mit der Le Grand Bleu Box für 39 € erhältlich war). Wie ich das so gesehen habe, war auch die Le Grand Bleu Box sehr interessant und brauchbar befüllt, deshalb finde ich, dass sich die Glossybox im Juli 2013 wirklich mehr als gelohnt hat.
Ich finde wirklich, dass sie sich sehr zum Positiven gewandelt habe und bin gespannt, ob das vergleichsweise hohe Niveau im August beibehalten wird. Ich bin sehr gespannt.

Was sind eure Gedanken zur Best of Britain Glossybox? Seid ihr auch der Auffassung, dass sich im Hause Glossybox etwas radikal geändert hat?
Liebste Grüße!

NOTD#42: Gatsbys Art Déco

“New York City, 1922. 
The tempo of the city had changed sharply.
The buildings were higher.
The parties were bigger.
The morals were looser and the liquor was cheaper. 
The restlessness approached hysteria.”
(The Great Gatsby 2013, Trailer)


Knapp drei Monate nach Kinostart habe auch ich endlich den neuen Gatsby Film mit Leo in der Hauptrolle gesehen und bin immer noch nachhaltig begeistert und überwältig. Im Vorfeld hörte ich viele negative Meinungen. Immer wieder wurde gesagt, der Film sei zu aufpoliert und diese Modernität passe irgendwie nicht zu F. Scott Fitzgeralds Klassiker. Ich muss aber sagen, dass ich gerade deshalb so neugierig auf den Film war und er hat alle meine Erwartungen übertroffen. Robert von DVDKritik sagte so schön: “Man sieht dem Film an, dass jede Minute fast 1 Million Dollar kostet.” und gerade das fand ich so überwältigend. Seit der Film erschienen ist, höre ich schon den genialen Soundtrack und bin sozusagen dauer-ergriffen.
Vor einigen Tagen stolperte ich dann auf The Nailasaurus über dieses absolut geniale The Great Gatsby Inspired Naildesign und wollte es unbedingt nachmachen. Bis dato besaß ich kein Striping Tape, das für dieses Nail Art aber zwingend notwendig ist, und daher bestellte ich kurzerhand auf eBay und hatte es schon wenige Tage später im Briefkasten.
Ich Fuchs habe mir das Striping Tape gleich in Gold bestellt und wollte, bevor ich anfange, erst einmal vergleichen, ob ich es besser finde, den Nagel golden zu grundieren und dann die Striping Methode anwende oder ob ich den Goldlack einfach gleich weglasse und nur das goldene Tape auf den schwarzen Nagel klebe. Im Endeffekt habe ich mich für Letzteres entschieden, weil beim Abziehen des Tapes immer sehr unschöne Kleckse aufgetreten sind. Ich muss erst einmal sehen, wie ich das in Zukunft vermeide. 
Meiner Meinung nach wirkt das goldene Tape auf dem schwarzes Nagel sehr viel schöner, als die andere Methode, weil kein Lack der Welt so ein sattes, metallisches Gold hinbekommt wie es bei einem Striping Tape aus Folie nun einmal grundsätzlich der Fall ist. 

Falls ihr es nicht erkannt habt, das Design ist inspiriert von dem prunkvollen Art Déco Muster, dass sowohl das Filmplakat als auch sämtliche CD-Cover des Soundtracks ziert. 
Da ich heute schönes Licht und viel Zeit hatte, habe ich mir das riesige Stativ gegriffen und kann deshalb ganz stolz Fotos mit beiden Händen präsentieren xD.
Das Design gefällt mir wirklich umwerfend gut, es macht nämlich auch gerade von Weitem sehr viel her. Ich wurde tatsächlich schon darauf angesprochen, obwohl nur die Wenigsten erkannt haben, was es darstellen soll. Aber ich werde sonst nie auf irgendetwas angesprochen (Berlin halt, wa), deshalb freue ich mich trotzdem sehr :)


Zuerst habe ich die Nägel mit dem essence btgn base sealer grundiert und anschließend zwei Schichten p2 “eternal” lackiert. Am nächsten Tag habe ich dann angefangen mit dem Striping Tape zu arbeiten, was echt eine Fummel- und Sisyphosarbeit. Dieses Striping Tape ist so ein richtiges Arschloch >____<". Man kann es nicht so richtig passgenau zurechtschneiden und der Begriff "selbstklebend" hat hier auch eine ganz eigene Bedeutung. Aber nach zwei Stunden war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Versiegelt habe ich die ganze Chose übrigens mit dem nails inc. caviar topcoat aus der neuen Glossybox, die ich euch im nächsten Blogpost zeige (und zwar nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil ich die zu meiner Überraschung wirklich rundum gelungen finde! Hat man sowas schon gehört?)


Die linke Hand habe ich ganz nach dem Vorbild auf Nailasaurus gestaltet und die rechte Hand habe ich dann sozusagen gefreestylet, nach eigenem Gusto. Ist aber auch sehr schön geworden, wie ich finde.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mit der Haltbarkeit des blöden Tapes wirklich unfassbar unzufrieden bin. Ich habe pro Nagel zwei dicke Schichten Top Coat draufgeknallt und bereits nach der ersten Dusche (8 Stunden nachdem ich die Nägel gemacht habe) löste sich das Tape an den Nagelspitzen. An den Spitzen sieht es wirklich nicht sonderlich appetitlich aus und ich feile nun schon wie ein Weltmeister aber so richtig hübsch wird das wohl nicht mehr. Was lernen wir daraus? Ich bleibe wohl doch lieber beim Stampen.
…ODER ich übe weiter an dieser Abzieh-Technik, die das erste Mal so ein Griff ins Klo war. Wir werden sehen. Für den einen Tag sah es aber wunderschön aus XD.

Wie gefällt euch das Design? Und habt ihr auch so schlechte Erfahrungen mit Striping Tape gemacht oder stelle ich mich wirklich einfach zu dämlich an?

Liebste Grüße!

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